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Ein Arm hält einen orangefarbenen Ölmessstab über einem geöffneten Motorraum eines Autos.

Auf Österreichs Autobahnen brannten bis Ende Juni 151 Pkw und Lkw. Als mögliche Ursachen nennt die Asfinag Hitze und technische Defekte.

Die Zahl der Fahrzeugbrände auf Österreichs Autobahnen ist heuer deutlich gestiegen. Bis Ende Juni registrierte die Asfinag 151 Brände an Pkw und Lkw.

Im gesamten Jahr 2020 hatte die Statistik 226 Fahrzeugbrände ausgewiesen. In den Jahren 2024 und 2025 waren es jeweils 300 Fälle.

Hitze und technische Mängel als Risiken

Als häufige hitzebedingte Auslöser nennt die Asfinag überhitzte Motoren sowie poröse Leitungen, aus denen Öl oder Kraftstoff austreten kann. Auch festsitzende Bremsen, Schäden an Radlagern, fehlendes Kühlmittel, Kurzschlüsse sowie Reifenschäden oder zu niedriger Reifendruck können Brände begünstigen.

Weggeworfene Zigaretten und Glasflaschen erhöhen ebenfalls das Brandrisiko. Bis Anfang Juli gab es heuer bereits 20 Böschungsbrände, im gesamten Vorjahr waren es 39.

Bei allen Fahrzeugbränden konnten die Insassen das Fahrzeug rechtzeitig verlassen. In den vergangenen Jahren entfielen die meisten Brände auf Juli und August.

Die Asfinag empfiehlt, den technischen Zustand des Fahrzeugs besonders vor längeren Fahrten zu kontrollieren.

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