Weniger VW-Aufträge fordern steirische Zulieferer heraus
Volkswagens Sparprogramm verringert die Nachfrage bei steirischen Zulieferern. Chancen sehen Fachleute in Robotik, Luftfahrt und Bahn.
Das Sparprogramm von Volkswagen wirkt bis zu Zulieferbetrieben in der Steiermark. Der deutsche Autobauer plant, tausende Arbeitsplätze abzubauen. Für Betriebe, die Fahrzeugteile liefern, bedeutet die Entwicklung weniger Aufträge.
Elektroautos benötigen weniger Bauteile als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Ein elektrischer Antriebsstrang besteht aus rund 300 bis 350 Einzelteilen. Dadurch sinkt auch der Bedarf an zugelieferten Komponenten.
Zum Sparplan bei Volkswagen trägt unter anderem die Entwicklung in China bei. Dort wird der Großteil der Elektroautos im Land selbst hergestellt, während deutsche Hersteller nur einen sehr kleinen Marktanteil erreichen. Auch in den USA gewinnen deutsche Autobauer derzeit nicht an Fahrt.
Neue Märkte für Zulieferer
Die Fahrzeughersteller verlagern ihre Produktion zunehmend in jene Länder, in denen die Fahrzeuge verkauft werden. Das erhöht den Druck auf Zulieferunternehmen in der Steiermark zusätzlich.
Fachleute sehen für steirische Unternehmen mögliche Absatzfelder in der Robotik, der Luftfahrt und im Eisenbahnsektor.
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