Bundesregierung präsentiert Medienpaket
Die Bundesregierung hat ein Medienpaket mit mehr Geld für digitale Transformation, Zustellung und Jugendformate präsentiert.
Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket zur Medienförderung präsentiert. Geplant sind zusätzliche Mittel für die digitale Weiterentwicklung von Medien, die Zustellung von Zeitungen und neue Angebote für ein junges Publikum.
Für 2026 ist eine neue Vertriebsförderung mit einem Budget von 25 Millionen Euro vorgesehen. Sie soll dazu beitragen, dass gedruckte Qualitätsmedien auch außerhalb der Ballungsräume erhältlich bleiben.
Besonders in ländlichen und entlegenen Regionen soll die Förderung die Zustellung von Zeitungen und damit den Zugang zu Printmedien unterstützen.
Angebote für junge Menschen
Parallel dazu wird an einem Konzept für ein „Meine-Zeitung-Abo“ für junge Menschen gearbeitet. Das Angebot soll auch digitale Formate wie Qualitätspodcasts berücksichtigen und Medienkompetenz stärken. Ein Start ist im Lauf des Jahres 2026 vorgesehen, sofern die technischen und gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt werden.
Der Verband Österreichischer Zeitungen begrüßte die Verlängerung des Fonds zur digitalen Transformation. Die Grünen kritisierten die Pläne dagegen als unzureichend und rechnen bei einer umfassenden Reform der Medienförderung frühestens 2028 mit Fortschritten.
Für den 20. Juli war um 10.30 Uhr eine Präsentation der Verhandlungsergebnisse im Medienministerium in Wien angekündigt. Medienminister und Vizekanzler Andreas Babler sollte das Paket dabei gemeinsam mit Klubobmann Ernst Gödl und der Nationalratsabgeordneten Henrike Brandstötter vorstellen.
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