Managementplan legt Nockberge-Schwerpunkte bis 2036 fest
Der Biosphärenpark Nockberge setzt mit dem Managementplan für 2026 bis 2036 Schwerpunkte bei Naturschutz, Regionalentwicklung und Bildung.
Ein neuer Managementplan gibt dem UNESCO-Biosphärenpark Nockberge den strategischen Rahmen für die Jahre 2026 bis 2036. Bei der Sitzung von Biosphärenparkkomitee und Biosphärenparkkuratorium in Bad Kleinkirchheim waren außerdem der Tätigkeitsbericht 2025, der Rechnungsabschluss und neue Qualitätskriterien für Biosphärenpark-Partnerbetriebe zentrale Punkte.
Der Plan wurde in einem breiten Beteiligungsprozess erarbeitet. Er soll die weitere Entwicklung des Biosphärenparks leiten.
Schwerpunkte bis 2036
Zu den Themen zählen Klimaveränderung, Biodiversität, Kulturlandschaft, Besucherlenkung, nachhaltige Mobilität, Forschung und Bildung. Auch die Zusammenarbeit mit Grundbesitzerinnen und Grundbesitzern, Landwirtschaft, Tourismus, Gemeinden und Betrieben ist Teil des Plans.
Biosphärenpark-Referentin und Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger stellte den Zusammenhang von Naturschutz, regionaler Wertschöpfung, Jugendbeteiligung und gemeinsamer Entwicklung in den Vordergrund. Schutz und Nutzung sollen in den Nockbergen gemeinsam betrachtet werden.
Der Tätigkeitsbericht 2025 verweist auf Tausende erreichte Kinder, Jugendliche, Gäste und Einheimische. Genannt werden Schulprogramme, Rangerführungen, Projektwochen sowie Sommer- und Winterangebote.
Die neuen Kriterien für Partnerbetriebe sollen regionale Qualität sichtbarer machen. Das Qualitätssiegel steht für regionale, nachhaltige, innovative und qualitätsvolle Betriebe.
Der Biosphärenpark Nockberge ist seit 2012 gemeinsam mit dem Salzburger Lungau als UNESCO-Biosphärenpark anerkannt. Mit dem Managementplan sollen die ökologische Qualität der Landschaft gesichert, die regionale Zusammenarbeit gestärkt und Perspektiven für Betriebe, Arbeitsplätze und junge Menschen weiterentwickelt werden.
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