„München Mord“ bekommt mit Dr. Linda Hösl eine neue Chefin
Das ZDF führt „München Mord“ nach Alexander Helds Tod fort. Eva Karl Faltermeier übernimmt als Dr. Linda Hösl die Dezernatsleitung.
Das ZDF führt die Krimireihe „München Mord“ fort. Die 23. Episode „Die Stadt, die es nicht gibt“ wird am 22. August 2026 zur Primetime im ZDF ausgestrahlt und ist gleichzeitig in der ZDFmediathek verfügbar. Auch ORF 2 zeigt den Film.
Alexander Held, der Ludwig Schaller verkörperte, starb im Mai 2026. Er war 67 Jahre alt und zuvor kurz krank. In zwei bereits abgedrehten Filmen ist er noch als Schaller zu sehen.
Die neue Folge spielt in der Münchner Achtzigerjahre-Szene, in der auch Freddie Mercury in der Stadt unterwegs war. Nora wird auf ihrer eigenen Party im Stil dieses Jahrzehnts getötet. Beatrice Richter spielt Thekla Weingärtner, eine Freundin des Opfers, die dem Ermittlungsteam Hinweise gibt.
Nach dem Abschied von Kriminaloberrat Zangerl arbeitet das Trio aus Angelika Flierl, Harald Neuhauser und Ludwig Schaller erstmals ohne seinen bisherigen Vorgesetzten. Dr. Linda Hösl beginnt als neue Dezernatsleiterin. Eva Karl Faltermeier übernimmt diese Rolle. Hösl begegnet dem Team aus dem Kellerbüro zunächst mit wenig Vertrauen, während Flierl, Neuhauser und Schaller noch herausfinden wollen, wer ihre neue Chefin ist.
Die 43-jährige, in Regensburg geborene Kabarettistin war bereits in einem Krimi zu sehen. Im letzten Fall der Münchner „Tatort“-Kommissare Batic und Leitmayr spielte sie eine Gerichtsmedizinerin.
Im Dezember soll mit „Das Recht auf Glück“ der 24. Film der Reihe laufen und zugleich Helds letzter Auftritt als Schaller folgen. Für den Herbst sind Dreharbeiten zu einer weiteren Folge mit Bernadette Heerwagen und Marcus Mittermeier angekündigt, die voraussichtlich im folgenden Jahr im ZDF gezeigt werden soll.
Derzeit weiß man nicht, ob Ludwig Schaller ersetzt wird und wie eine mögliche Nachfolge aussehen könnte.
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