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ÖVP und FPÖ kritisieren Pop-up-Park in St. Veit

Zehn Lederhülsen-Bäume auf dem Hauptplatz in St. Veit sorgen für Kritik von ÖVP und FPÖ. Das Land zahlt 170.000 Euro.

Der Pop-up-Park auf dem Hauptplatz in St. Veit bleibt politisch umstritten. Zehn dort aufgestellte Lederhülsen-Bäume haben Kritik von ÖVP und FPÖ ausgelöst. Stadtrat Philipp Subosits richtet ebenfalls Vorwürfe an Bürgermeister Martin Kulmer (SPÖ). Die beiden Parteien bezeichnen das Projekt als Showpolitik.

Kulmer hält die Kritik für nicht schlüssig, weil der Stadtrat das Vorhaben einstimmig beschlossen habe. Die Anlage soll die Innenstadt attraktiver machen und künftig mehr Schatten bieten.

Baumart soll Hitze standhalten

Die Bäume tragen derzeit noch wenig Laub. Die Stadt entschied sich für Lederhülsen-Bäume, weil diese mit großer Hitze zurechtkommen und das Erscheinungsbild der Altstadt erhalten sollen. Sie wurden bewusst nicht zu dicht gesetzt, damit die historischen Fassaden sichtbar bleiben. Mit zunehmendem Wachstum und dichterem Laub soll auch der Schatten stärker werden.

Die Einzäunung soll Anfang August entfernt werden, wenn der Kräuterrollrasen angewachsen ist. Der Pop-up-Park ist für mindestens fünf Jahre am Hauptplatz vorgesehen.

Für das Projekt sind 170.000 Euro veranschlagt. Das Land Kärnten trägt die gesamten Kosten als Klimawandelanpassungs-Maßnahme.

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