Plansee Group erzielt 2,35 Mrd. Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2025/26
Die Plansee Group erhöhte 2025/26 den Konzernumsatz auf 2,35 Milliarden Euro, stärkte die Wolframversorgung und vermeldete eine Recyclingquote von 92 Prozent.
Die Plansee Group hat im Geschäftsjahr 2025/26 den Konzernumsatz auf 2,35 Milliarden Euro erhöht, das entspricht einem Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Vorstandsvorsitzender Karlheinz Wex bewertete das zurückliegende Jahr als eines der besten in der Unternehmensgeschichte und verwies zugleich auf die angespannte Rohstofflage.
Wolframversorgung gestärkt
Die Gruppe baute ihre Stellung beim Metall Wolfram weiter aus. Die Recyclingquote kletterte auf 92 Prozent, der Weltmarktanteil bei Wolframvormaterial erreichte zwölf Prozent.
Die Rohstoffstrategie stützt sich auf drei Säulen: das systematische Sammeln und Sortieren von Wolframschrotten, eigene Recyclingverfahren und langfristige Abnahmevereinbarungen mit Bergbaupartnern.
Als größter Anteilseigner von Almonty Industries hat die Plansee Group weite Teile der Produktion der Sangdong-Mine in Südkorea gesichert. Der für dieses Jahr angekündigte Produktionsstart gilt als das größte Wolframprojekt in der westlichen Welt, mittelfristig sollen dort bis zu 20 Prozent des außerhalb Chinas geförderten Wolframkonzentrats herkommen.
Die Verknappung auf dem Markt treibt die Preise, seit Anfang 2025 stieg der Wolfram-Preis bis zu zehnmal. Die Verkaufsmengen legten nur leicht zu, das Umsatzwachstum spiegelt daher auch Preiserhöhungen wider.
In den Endmärkten zeigte sich ein uneinheitliches Bild: im Maschinenbau stieg der Absatz um 25 Prozent, in der Luft- und Raumfahrt um 13 Prozent, während der Automobilmarkt um 20 Prozent zurückging. Das Unternehmen investierte rund 145 Millionen Euro im Geschäftsjahr.
Wex beschrieb die Lage als Herausforderung mit gleichzeitig optimistischem Ausblick für die nähere Zukunft.
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