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Blaue Solarpaneele vor einer Berglandschaft mit Strommasten in einem Tal
Solarpaneele stehen vor einer Bergkulisse mit Strommasten und grünen Wiesen.

Die Tiroler Landesregierung unterstützt die Rekultivierung beschädigter Felder und Wälder nach Murenabgängen im Kaunertal und Pitztal.

Die Tiroler Landesregierung beschloss Unterstützung für die Rekultivierung landwirtschaftlich genutzter Flächen, die durch jüngste Murenabgänge im Kaunertal und Pitztal beschädigt wurden.

Im Pitztal wurde die L 16 Pitztalstraße im Bereich der Weiler Eggenstall und Hairlach auf rund 500 Metern neu trassiert. Die anliegenden Flächen wurden dabei nach Angaben des Landes weitgehend zerstört.

Im Kaunertal sind Felder entlang der Kaunertaler Gletscherstraße betroffen. Rund zehn private Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer sind dort von den Schäden betroffen.

Das Land betont, dass die Sanierung flächenübergreifender Schäden an Böden und Feldern ohne fachliche und finanzielle Unterstützung kaum umzusetzen wäre. Die Abteilung Bodenordnung des Landes wird die Rekultivierungsprojekte fachlich begleiten und Eigentümerinnen und Eigentümern zur Seite stehen.

Ausschüttung aus dem Gemeindeausgleichsfonds

Die Landesregierung beschloss außerdem die zweite Ausschüttung 2026 aus dem Gemeindeausgleichsfonds in Höhe von mehr als 38 Millionen Euro. Die Mittel sind für kommunale Infrastruktur, Krisenvorsorge und Ausrüstung vorgesehen.

Aus den aktuellen Ausschüttungen fließen mehr als 238.000 Euro in die Blackout-Vorsorge. Die Tiroler Feuerwehren erhalten insgesamt über 1,11 Millionen Euro zur Erneuerung von Ausrüstung und Fahrzeugen.

Beispiele für Bezirkszuweisungen sind: Innsbruck-Land 7,87 Millionen Euro, Schwaz 7,434 Millionen Euro, Imst 4,679 Millionen Euro, Innsbruck-Stadt 3,9 Millionen Euro, Kitzbühel 4,284 Millionen Euro, Kufstein 1,6 Millionen Euro, Landeck 2,24 Millionen Euro, Lienz 2,614 Millionen Euro und Reutte 3,411 Millionen Euro.

Als konkrete Projekte nennt das Land etwa die Umstellung der Heizungen in Tennis- und Fußballvereinsgebäuden in Zams sowie eine Photovoltaik-Anlage für den Bauhof Oberndorf i.T. Zudem fließen Mittel in Neubauten und Sanierungen von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen.

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