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Leeres Klassenzimmer mit hellen Holztischen und Stühlen vor Tafel und Fenster

Ab dem kommenden Schuljahr sollen an allen Salzburger Schulen einheitliche Kinderschutzregeln gelten.

Mit Beginn des kommenden Schuljahres soll an allen Salzburger Schulen ein überarbeitetes Kinderschutzkonzept gelten. Vorgesehen sind landesweit einheitliche Richtlinien für Lehrkräfte.

Die Bildungsdirektion hat das Kinderschutzzentrum und die Kinder- und Jugendanwaltschaft mit der Überarbeitung des bestehenden Konzepts beauftragt.

Auslöser sind Vorwürfe gegen einen Religionslehrer an einer Salzburger Volksschule. Eine interne Überprüfung der Bildungsdirektion ergab, dass Hinweise auf den Lehrer vom Schulpersonal nicht an die zuständigen Stellen weitergeleitet worden waren.

Eltern hatten sich bereits vor rund zehn Jahren über den Volksschullehrer beschwert. Er soll Kinder belästigt haben. Im vergangenen Herbst gab es erneut ähnliche Hinweise, die offenbar ebenfalls nicht an die zuständigen Stellen gelangten.

Bildungsdirektor Rudolf Mair verlangt, dass Hinweise ernst genommen und weiterverfolgt werden. An der Schule waren mündliche Meldungen eingelangt, die nicht nach dem vorgesehenen Ablauf behandelt wurden. In den Akten fand sich kein Vermerk über eine Information des Kinderschutzteams.

Beschäftigten der Schule, die von den Vorwürfen wussten und Hinweise nicht weitergaben, drohen disziplinäre Konsequenzen. Bei den Tagen der Schulleiter sind zudem intensive Gespräche mit dem Führungspersonal vorgesehen.

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