Schüler aus Jenbach sprechen mit Mattle über Jugendkriminalität und KI
Die August-Ausgabe von „Frag den LH“ ist auf YouTube verfügbar. 16 Schüler aus Jenbach fragten Anton Mattle zu Jugendkriminalität und KI.
Die August-Ausgabe von „Frag den LH“ ist auf dem YouTube-Kanal des Landes verfügbar. Darin besuchen 16 Schülerinnen und Schüler der Polytechnischen Schule Jenbach das Landhaus, um Landeshauptmann Anton Mattle Fragen zu Jugendkriminalität, Freizeitgestaltung für Jugendliche und den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt zu stellen. Sean-Adrian Andrić und Willian Fretes stellen die Fragen der Klasse.
Zur Jugendkriminalität sagt Mattle, in der Schule solle über geltende Regeln und die Folgen bestimmter Entscheidungen informiert werden. Prävention und der Umgang mit Jugendkriminalität seien eine gemeinsame Verantwortung von Politik, Schulen, Polizei, Eltern und der gesamten Gesellschaft. Aufmerksamkeit, Zivilcourage und ein offenes Gespräch könnten helfen, wenn sich jemand im Freundes- oder Klassenkreis verändert oder auf einen falschen Weg gerät.
Zur Freizeitgestaltung betont Mattle, neben Angeboten in Vereinen und im Kulturbereich brauche es auch „dritte Orte“ außerhalb von Schule, Familie und Arbeitsplatz. Mit dem Ausbau der offenen Jugendarbeit habe Tirol bereits wichtige Angebote geschaffen. Er ermutigt junge Menschen außerdem, sich ehrenamtlich in Vereinen oder sozialen Initiativen zu engagieren.
Mit Blick auf die Arbeitswelt zeigt sich Mattle überzeugt, dass Künstliche Intelligenz viele Tätigkeiten verändern und neue Berufsbilder entstehen werden. Berufe mit handwerklichen Fähigkeiten oder persönlichem Kontakt blieben unverzichtbar. KI könne Empathie, Verantwortung und handwerkliches Können nicht ersetzen. Mattle fordert einen klaren rechtlichen Rahmen und einen verantwortungsvollen Umgang mit technologischem Fortschritt.
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