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Mehrere bunte Schultaschen mit Reflektoren und Anhängern auf einem weißen Regal

Sieben von 13 geprüften Schultaschen wurden mit „gut“ bewertet. Bei der Sichtbarkeit im Straßenverkehr zeigten sich jedoch die meisten Mängel.

Im Schultaschen-Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) erreichten sieben von 13 Modellen für Volksschulkinder die Note „gut“. Kein geprüftes Produkt wurde schlechter als „durchschnittlich“ beurteilt, eine Bewertung mit „sehr gut“ gab es jedoch nicht.

Der internationale Gemeinschaftstest untersuchte Haltbarkeit, Sichtbarkeit und Praxistauglichkeit. Rund ein Drittel des Gesamtergebnisses stammte aus einem Praxistest: Kinder zwischen sechs und acht Jahren bewerteten die Taschen mit etwa zwei sowie etwa vier Kilogramm Beladung.

Sieben Taschen zeigten Schwächen bei der Sichtbarkeit

Bei sieben Modellen beanstandete der VKI die Sichtbarkeit. Das Modell von Lego Ninjago schnitt in dieser Kategorie am schlechtesten ab, erhielt in der Gesamtwertung aber „durchschnittlich“. Technisch wurden unter anderem fluoreszierende und reflektierende Flächen sowie die Erkennbarkeit der Reflektoren bei Scheinwerferlicht aus 50 und 100 Metern geprüft. VKI-Projektleiter Christian Undeutsch empfiehlt zusätzliche Reflektoren, damit Kinder bei schlechten Sichtverhältnissen besser wahrgenommen werden.

Im Praxistest beurteilten die Kinder Tragekomfort, Rückenbelüftung, Trageschlaufe, Fächer und Verschlüsse. Auch die Verstellbarkeit der Schultergurte, der Halt beim Tragen und Vorbeugen sowie Ausstattung und Alltagstauglichkeit flossen ein. Die technische Prüfung umfasste außerdem Stauraum, Wasserdichtheit, Haltbarkeit, Verarbeitung und Reinigung.

Oxybag wurde Preis-Leistungs-Sieger

Für eine gute Schultasche veranschlagt der VKI rund 300 Euro. Zwei Modelle um etwa 100 beziehungsweise 190 Euro fielen ebenfalls positiv auf. Als Preis-Leistungs-Sieger wurde ein Modell von Oxybag bewertet. Es zeigte Defizite bei der Sichtbarkeit und erhielt für die Wasserdichtheit ein „durchschnittlich“, überzeugte im Praxistest aber mit seinem geringen Gewicht.

Beim Kauf sollen Kinder verschiedene Modelle gemeinsam mit einer erwachsenen Person und mit Gewicht, etwa Büchern, ausprobieren. Die Tasche soll nahe am Rücken und auf beiden Schultern gleichmäßig sitzen, oben ungefähr die Schulterhöhe erreichen und unten am Becken enden. Brust- und bei Bedarf Beckengurte verteilen die Last, schwere Gegenstände gehören in rückennahe Fächer. Helle Farben, reflektierende Elemente und zusätzliche Reflektoren verbessern die Sichtbarkeit. Schnallen, Reißverschlüsse und Gurte müssen für Kinder leicht bedienbar sein.

Die ausführlichen Testergebnisse veröffentlicht der VKI unter vki.at/schultaschen-2026.

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