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Ein Smartphone in einer Halterung neben einem Laptop, einer Kreditkarte und Dokumenten auf einem Holztisch.Bild mit KI erstellt

Ein 35-jähriger Tatverdächtiger wurde in Wien-Meidling festgenommen. Der Schaden im Betrugsfall beträgt rund 70.000 Euro.

Am 29. Juli gegen 12.20 Uhr soll ein 35-jähriger österreichischer Staatsbürger eine 75-jährige Frau in Wien-Donaustadt als falscher Polizist dazu gebracht haben, ihre Ersparnisse aus einem Bankschließfach zu holen und ihm zu übergeben. Der Schaden beträgt rund 70.000 Euro.

Zuvor soll ein bislang unbekannter Täter die Frau telefonisch kontaktiert, sich als Leiter des Landeskriminalamts Wien ausgegeben und sie gewarnt haben, ihr in der Bank verwahrtes Geld sei nicht sicher. Die Ermittlungen gegen den 35-Jährigen und mögliche weitere Mittäter laufen.

Das Landeskriminalamt Wien forschte den 35-Jährigen nach intensiven Ermittlungen als Tatverdächtigen aus. Am 13. August um 8.10 Uhr nahmen Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität ihn an seiner Wohnadresse in Wien-Meidling fest.

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden zwei Schlagringe, ein Elektroschocker und eine geladene Faustfeuerwaffe sichergestellt. Gegen den Mann bestand bereits ein aufrechtes behördliches Waffenverbot. Er wurde wegen des Verdachts des schweren Betrugs im Rahmen einer kriminellen Organisation sowie nach dem Waffengesetz angezeigt und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt eingeliefert.

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