Ernst Nevrivy bedauert Äußerungen zur Wirtschaftsagentur Wien
Bild mit KI erstellt Ernst Nevrivy bedauert seine Aussagen zur Wirtschaftsagentur Wien. Die FPÖ will eine Sondersitzung der Bezirksvertretung beantragen.
Ernst Nevrivy (SPÖ) hat sich für Aussagen über die städtische Wirtschaftsagentur entschuldigt. Der Bezirksvorsteher der Donaustadt erklärte, er bedauere die als unangemessen bezeichneten Äußerungen.
Ein geleaktes Protokoll schreibt Nevrivy die Bezeichnung der Wirtschaftsagentur als „inkompetentester Haufen“ zu. Nach seiner Darstellung fand das Treffen im privaten Rahmen in Walter Rucks Weinkeller statt.
Nevrivy erklärte, er habe sich zu solchen Aussagen hinreißen lassen. An den genauen Wortlaut des Treffens könne er sich nicht mehr erinnern.
FPÖ kündigt Antrag auf Sondersitzung an
Dem Protokoll zufolge soll Nevrivy bei dem Treffen auch Großprojekte und Ansiedlungen angesprochen haben. Außerdem werden ihm kritische Bemerkungen über Gesundheitsstadtrat Peter Hacker zugeschrieben.
Peter Hacker zeigte sich von den Äußerungen unbeeindruckt und verwies auf Nevrivys bereits erfolgte Entschuldigung. Die FPÖ will eine Sondersitzung der Donaustädter Bezirksvertretung beantragen.
Walter Ruck legte seine Funktionen zurück
Walter Ruck hat seine Funktionen inzwischen niedergelegt. Bei dem Treffen soll er unter anderem abfällig über Parteifreunde gesprochen und Postenbesetzungen thematisiert haben.
Die Unterredung wurde offenbar aufgezeichnet, anschließend gelangten Protokolle an Medien. Ruck bezeichnete dies als „Kampagne“ und hat die ihm zugeschriebenen Aussagen öffentlich weder bestätigt noch bestritten.
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