43-Jähriger nach Schüssen bei Rave im Aargau festgenommen
Bild mit KI erstellt Nach den tödlichen Schüssen bei einem Rave im Aargau hat die Polizei einen 43-jährigen Schweizer festgenommen.
Nach den Schüssen bei einem Rave im Schweizer Kanton Aargau ist ein 43-jähriger Schweizer festgenommen worden. Die Ermittler nehmen an, dass er allein gehandelt hat.
Eine 22-jährige Italienerin kam ums Leben. Fünf Menschen im Alter von 24 bis 31 Jahren wurden leicht bis schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Unter ihnen sind eine Deutsche und vier Schweizer Männer.
Polizei prüft Waffen und mögliche Motive
In der Nacht zum Sonntag fielen die Schüsse, als Besucherinnen und Besucher die Veranstaltung verließen. Kurz nach dem Ende des Raves gingen erste Notrufe ein. Damals befanden sich noch weit mehr als 100 Menschen auf dem Gelände, für die Veranstaltung waren rund 3.500 Gäste erwartet worden.
Unter den Funden waren Patronenhülsen zweier unterschiedlicher Arten. Als mögliche Waffen gelten eine Pistole oder Maschinenpistole sowie ein Sturmgewehr. Die Behörden prüfen einen Terrorakt, einen Amoklauf und eine Abrechnung im kriminellen Milieu. Ein Tatmotiv ist bisher nicht geklärt.
Behörden schicken ein Großaufgebot zum Rave
Die Behörden stuften die Lage unmittelbar als ernst ein und entsandten zahlreiche Einsatzkräfte. Menschen, die den Notruf wählten, berichteten von vielen Schüssen.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach den Angehörigen der Getöteten ihr Beileid aus und bezog die Verletzten sowie weitere Betroffene in ihre Anteilnahme ein.
DJ Tekibo erklärte, er habe eine ihm nahestehende Freundin verloren. Er will sich für eine bestimmte Zeit zurückziehen und betonte, Raves müssten Orte von Freiheit und Sicherheit sein.
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