55-Jähriger nach mutmaßlicher Drohung mit Schreckschusswaffe festgenommen
Bild mit KI erstellt Ein 55-Jähriger wurde nach einer mutmaßlichen Bedrohung in Wien festgenommen. Gegen ihn wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.
Am 14. August um 22.40 Uhr wurde die Polizei wegen einer gefährlichen Drohung mit einer Schusswaffe zu einem Mehrparteienhaus im 14. Wiener Bezirk alarmiert.
Ein 27-jähriger Mann gab an, ein Hausbewohner mit einem unangeleinten Hund habe ihm, seiner Frau und dem gemeinsamen Kind im Stiegenhaus den Weg versperrt.
Nach ersten Erhebungen soll es daraufhin zu einer Auseinandersetzung mit gegenseitigen Beschimpfungen und Bedrohungen gekommen sein.
Der Hausbewohner soll plötzlich eine vermeintlich echte Schusswaffe gezogen und in Richtung des 27-Jährigen gezielt haben. Der 27-Jährige sei daraufhin auf die Straße geflüchtet und habe die Polizei verständigt.
Einsatzkräfte der Sondereinheit WEGA hielten den Tatverdächtigen, einen 55-jährigen österreichischen Staatsbürger, kurz darauf in der Wohnhausanlage an und nahmen ihn vorläufig fest. Die mutmaßliche Tatwaffe, eine geladene Schreckschusswaffe, wurde sichergestellt.
Gegen den 55-Jährigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Er wurde wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung angezeigt und befindet sich derzeit in polizeilichem Gewahrsam.
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