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Roter Baggerlöffel schaufelt Erde auf einer Baustelle vor einem Straßentunnel in den Bergen.Bild mit KI erstellt

Die Vorbereitungen für die achtwöchige Vollsperre des Landecker Tunnels ab 12. Oktober starten. In Landeck, Zams und Fließ werden Begleitmaßnahmen umgesetzt.

Die ASFINAG beginnt mit den ersten Begleitmaßnahmen für die geplante Vollsperre des Landecker Tunnels. Den Auftakt bilden Arbeiten auf der L 76 beim „Schwarzen Adler“ in Landeck. Weitere Maßnahmen auf der B 171 sollen noch im September folgen.

Die erste Vollsperre beginnt am 12. Oktober 2026 und dauert acht Wochen. Um den Verkehr während dieser Zeit möglichst flüssig über die Umleitungsstrecken zu führen, werden in Landeck, Zams und Fließ mehrere bauliche und verkehrliche Maßnahmen umgesetzt.

Schilder, Markierungen und Ampeln geplant

Zum Maßnahmenpaket gehören Umleitungs- und Hinweisschilder, verbesserte Bodenmarkierungen und bauliche Aufweitungen an Engstellen. Zusätzlich sollen gezielt Ampelsysteme eingesetzt werden.

Das Verkehrskonzept berücksichtigt neben dem Kfz-Verkehr auch öffentliche Verkehrsmittel sowie Radfahrerinnen und Radfahrer und Fußgängerinnen und Fußgänger.

Die Vollsperre ist laut ASFINAG unter anderem notwendig, um das Lüftungssystem auszutauschen und Querschläge zum Rettungstunnel herzustellen. Diese Arbeiten können aus technischen und sicherheitsrelevanten Gründen nicht bei laufendem Verkehr durchgeführt werden.

2.500 Meter des Fluchtstollens bereits ausgebrochen

Die Arbeiten am Gesamtprojekt liegen laut ASFINAG im Plan. Bislang wurden bereits 2.500 Meter des Fluchtstollens ausgebrochen. In den kommenden Wochen sind weiterhin gezielte Nachtsperren vorgesehen, um die Auswirkungen auf den Verkehr tagsüber möglichst gering zu halten.

Während der achtwöchigen Vollsperre appelliert die ASFINAG insbesondere an Pendlerinnen und Pendler, ihre Fahrzeiten nach Möglichkeit zu verlagern. Dadurch sollen Verkehrsspitzen reduziert und Staus auf den Umleitungsstrecken vermieden werden.

Für Anfang Oktober ist außerdem eine öffentliche Informationsveranstaltung geplant. Weitere Informationen zu den Verkehrsphasen, Umleitungen und zum Baufortschritt sollen laufend veröffentlicht werden.

Arbeiten sollen bis Ende 2030 dauern

Im Rahmen des Projekts entsteht ein rund sieben Kilometer langer Flucht- und Rettungstunnel. Gleichzeitig wird der bestehende Landecker Tunnel umfassend modernisiert. Der Abstand zwischen den Fluchtwegen soll auf weniger als 300 Meter reduziert werden.

Erneuert werden unter anderem Energieversorgung, Tunnelbeleuchtung, Lüftungs- und Brandmeldetechnik sowie Entwässerungseinrichtungen. Auch Fahrbahn und Lüftungssystem werden saniert.

Die gesamten Arbeiten sollen bis Ende 2030 abgeschlossen werden. Die ASFINAG investiert 292 Millionen Euro in die Erhöhung der Verkehrssicherheit im Landecker Tunnel.

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