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Offenes blaues Regenfass mit Wasser und herbstlichen Blättern unter einem MetallrohrBild mit KI erstellt

In Tirol ist das Risiko einer Krankheitsübertragung durch die Asiatische Tigermücke derzeit gering. Vier Maßnahmen sollen Brutplätze verhindern.

Die Asiatische Tigermücke hat sich in den vergangenen Jahren weiter ausgebreitet und ist seit 2022 in allen Bundesländern nachgewiesen. In Tirol ist das Risiko einer Krankheitsübertragung derzeit gering.

Gesundheitsdirektorin Theresa Geley betont, dass weitere Vorkommen möglichst früh erkannt werden sollen. Dafür seien Monitoring und die Mithilfe der Bevölkerung erforderlich.

Vier Schritte beseitigen mögliche Brutstätten

Die Tigermücke findet bereits in kleinsten Wassermengen geeignete Brutplätze. Blumentopfuntersetzer, Gießkannen, Vogeltränken und Regentonnen sollen mindestens einmal pro Woche geleert oder abgedeckt werden. Schirmständer, Zaunrohre und ähnliche Hohlräume sollen abgedeckt oder mit Sand gefüllt, verstopfte Dachrinnen und Abläufe von Laub und Schmutz befreit werden. Wasserbehälter sollen im Herbst trocken gelagert werden, damit Mückeneier nicht überwintern können.

Erkennbar ist die Asiatische Tigermücke an schwarz-weißen Streifen auf Beinen und Körper sowie an einem weißen Längsstreifen auf dem Rücken. Sie ist kleiner als eine 1-Cent-Münze und vor allem tagaktiv.

Mosquito Alert unterstützt das Monitoring

Verdächtige Mücken können mit der kostenlosen App Mosquito Alert fotografiert und gemeldet werden. Die Bilder werden automatisch bestimmt und bei Bedarf von nationalen und internationalen Expertinnen und Experten überprüft. Bestätigte Fundorte werden auf einer öffentlich zugänglichen Karte dargestellt.

Über die App können auch die Japanische und die Koreanische Buschmücke, die in Österreich bislang nicht nachgewiesene Gelbfiebermücke sowie die Gemeine Stechmücke erfasst werden. Bilder und Informationen zu den verschiedenen Gelsenarten bietet die Website der AGES. Das österreichweite Gelsenmonitoring der AGES liefert Erkenntnisse über die Verbreitung der Tigermücke.

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