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Großes Mischpult in einem Fernsehregieraum mit mehreren Monitoren, die Studioaufnahmen und Stadtbilder zeigen.Bild mit KI erstellt

Der ORF-Stiftungsrat entscheidet am 11. August über das von Clemens Pig vorgeschlagene Team. Silvia Lieb ist für Finanzen und Verwaltung vorgesehen.

Für die Spitze des ORF-Direktoriums hat der designierte Generaldirektor Clemens Pig dem Stiftungsrat einen Wahlvorschlag vorgelegt. Nach der Prüfung der Unterlagen und Hearings ist die Abstimmung für den 11. August angesetzt.

Silvia Lieb, Vorstandschefin der Moser Holding, ist für Finanzen und Verwaltung vorgesehen. Für den Wechsel an der Unternehmensspitze wurden bereits Vorbereitungen getroffen. Die Belegschaft soll am Mittwoch informiert werden, Lieb will ihre Aufgaben in den kommenden Wochen übergeben.

Das Ressort Programm und Brands soll Michael Krön führen, der derzeit ORF-Chefproducer und ESC-Executive-Producer ist. Für Audience und Plattformen ist Angelika Simma-Wallinger vorgesehen, bisher ORF-Chefredakteurin in Vorarlberg. Harald Kräuter soll für Technologie und Innovation im Direktorium bleiben, sein bisheriges Ressort hieß Technik und Digitalisierung.

Vier ORF-Landesstudios sollen neue Leitungen erhalten

In Kärnten ist Martin Weberhofer als Nachfolger von Karin Bernhard vorgesehen, die in Pension geht. Gerd Schneider soll die Leitung in Salzburg übernehmen, nachdem Waltraud Langer nicht erneut kandidiert hatte. In Vorarlberg ist Julia Ortner als Nachfolgerin von Markus Klement nominiert. Ortner leitet seit 2024 die Redaktion von ORF.at. Sigrid Hroch soll in der Steiermark auf Gerhard Koch folgen, der sich ebenfalls nicht mehr beworben hatte.

Werner Herics im Burgenland, Alexander Hofer in Niederösterreich, Klaus Obereder in Oberösterreich, Esther Mitterstieler in Tirol und Edgar Weinzettl in Wien sollen ihre Funktionen behalten.

Für die 13 ausgeschriebenen Positionen langten 142 Bewerbungen von 105 Personen ein. Stiftungsratsvorsitzender Heinz Lederer und sein Stellvertreter Gregor Schütze bewerteten das Auswahlverfahren als professionell und hoben den nach ihrer Darstellung höchsten Frauenanteil unter den vorgeschlagenen Direktorinnen, Direktoren und Landesdirektorinnen hervor. Pig bezeichnete den extern begleiteten Auswahlprozess als rechtskonform.

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