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Eine rothaarige Frau in beigefarbener Jacke lächelt Kindern in einem Spielzimmer zu.

Das Land Tirol stellt 2026 rund 80.500 Euro für Gesundheitsangebote in Eltern-Kind-Zentren bereit. Gefördert werden Kurse und Beratungen für Familien.

Das Land Tirol unterstützt auch im Jahr 2026 gesundheitsbezogene Bildungsangebote in Eltern-Kind-Zentren. Dafür stehen rund 80.500 Euro zur Verfügung. Ziel ist es, Familien wohnortnahe und leistbare Angebote rund um Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensjahre zu ermöglichen.

Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele betont, dass Gesundheitsförderung bereits vor dem Kindergarten- und Schulalter beginne. Die Angebote sollen Familien dabei unterstützen, gut informiert und selbstbestimmt Entscheidungen für die eigene Gesundheit und jene ihrer Kinder zu treffen.

Kurse für werdende Eltern und Familien

Gefördert werden Träger von Eltern-Kind-Zentren, die qualitätsgesicherte Kurse mit gesundheitsbezogenen Inhalten anbieten. Dazu gehören Geburtsvorbereitung, Rückbildung, Säuglingspflege sowie Erste-Hilfe-Kurse für Babys und Kleinkinder.

Unterstützt werden außerdem Kurse wie Sport nach der Rückbildung, Schwangerschaftsyoga, Schwangerschaftsschwimmen, Schwangerschaftsgymnastik und Babymassage. Geleitet werden sie unter anderem von Hebammen, Ärztinnen und Ärzten, Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitätern, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sowie diplomierten Fitness- und Gesundheitstrainerinnen und -trainern oder Yogatrainerinnen und Yogatrainern.

Kostenlose Beratungen im Eltern-Kind-Pass

Ergänzend bieten die Eltern-Kind-Zentren im Rahmen des Eltern-Kind-Passes kostenlose Beratungen an. Dazu zählen das verpflichtende Hebammengespräch zwischen der 18. und 22. Schwangerschaftswoche sowie eine Elternberatung von der Schwangerschaft bis zum ersten Geburtstag des Kindes.

Dabei erhalten werdende Eltern Unterstützung unter anderem zu Karenzmodellen, finanziellen Leistungen rund um die Geburt und zur Erziehung. Mit der Förderung soll sichergestellt werden, dass diese Bildungs- und Gesundheitsangebote weiterhin leistbar und wohnortnah angeboten werden können.

Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele betont, dass Gesundheitskompetenz durch verlässliche Informationen, persönliche Beratung und leicht erreichbare Angebote wachse, die Familien im Alltag unterstützen.

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