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EU fördert Verkehrsverbund Salzburg–Berchtesgadener Land mit 750.000 EuroBild mit KI erstellt

Die EU stellt rund 750.000 Euro bereit, damit Salzburg und das Berchtesgadener Land den gemeinsamen Verkehrsverbund vorbereiten können.

Für die Vorbereitung des grenzüberschreitenden Verkehrsverbunds erhalten der Landkreis Berchtesgadener Land und die Salzburger Verkehrsverbund GmbH rund 750.000 Euro aus EU-Mitteln.

Der Betrag kommt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und wird im Interreg-Programm Bayern–Österreich 2021–2027 bereitgestellt.

Finanziert werden die endgültige Ausarbeitung des Tarifangebots sowie die Gestaltung und der Aufbau der Organisationsstruktur für die Verbundintegration.

Das geplante Angebot soll grenzüberschreitende Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr vereinfachen. Vorgesehen sind einheitliche Tarife, bessere Anschlüsse sowie ein gemeinsamer Vertrieb, gemeinsames Marketing und Fahrgastinformationen.

Bayern unterstützte Grundlagenstudie mit bis zu 550.000 Euro

Salzburg und der Landkreis Berchtesgadener Land sind geografisch, wirtschaftlich, sozial und verkehrlich eng verbunden. Bayern unterstützte die vorbereitende Grundlagenstudie für den Landkreis mit bis zu 550.000 Euro. Auf Grundlage dieser Studie beschloss der Kreistag die Integration in den Salzburger Verkehrsverbund.

Der Freistaat Bayern will auf seiner Seite später auch einmalige und dauerhafte Kosten des Verbundbeitritts fördern.

Integration soll frühestens im Oktober 2027 starten

Statt Anfang 2027 soll die Integration nun im vierten Quartal 2027, frühestens im Oktober, beginnen. Die Projektpartner begründeten die Verschiebung mit den vertraglichen, technischen und organisatorischen Anforderungen.

Der verlängerte Zeitplan soll Qualität, Rechtssicherheit und Betriebsstabilität sichern. Der Verkehrsverbund wäre in dieser Form der erste grenzüberschreitende Verbund dieser Art in Deutschland und Österreich.

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