Tirol begutachtet Sportanlagenförderungen nun direkt im Land
Bild mit KI erstellt Die Kooperationsstelle Tirol verzeichnet 19 Stellungnahmen und 40 Beratungen, nachdem die Förderfähigkeitsprüfung ins Land verlegt wurde.
Seit Anfang des Jahres beurteilt die Abteilung Zentrale Baudienste des Landes Tirol die Förderfähigkeit von Sportanlagen. Zuvor erfolgte die Begutachtung durch das Österreichische Institut für Schul- und Sportstättenbau, kurz ÖISS, in Wien.
Die Verlagerung ist eine Entbürokratisierungsmaßnahme des Tirol Konvents.
Kooperationsstelle meldet 19 Stellungnahmen und 40 Beratungen
Die neue ÖISS-Kooperationsstelle Tirol verzeichnet im laufenden Jahr 19 Stellungnahmen, 40 Beratungen sowie sieben Neuproduktzulassungen beziehungsweise Richtlinienanpassungen.
In den Vorjahren lagen die Werte durchschnittlich bei rund 20 Stellungnahmen und 15 Beratungen pro Jahr. Innerhalb von sieben Monaten stieg insbesondere die Zahl der Beratungen.
Landeshauptmann Anton Mattle erklärte, Antragstellerinnen und Antragsteller erhielten rascher Unterstützung und eine kompetente Begleitung bereits in der Planungsphase. Sportreferent Landeshauptmannstellvertreter Philip Wohlgemuth sagte, frühe Beratung helfe, Fehler zu vermeiden, Projekte schneller umzusetzen und öffentliche Mittel effizient einzusetzen.
Die Abteilung Zentrale Baudienste empfiehlt, das Beratungsangebot bereits in der Planungsphase zu nutzen, um kostspielige Umplanungen oder spätere Umbauten bestmöglich zu vermeiden. Die vollständige und rechtzeitige Übermittlung aller erforderlichen Unterlagen trägt laut Land wesentlich dazu bei, Bau- und Verfahrensverzögerungen zu verhindern. Verzögerungen entstanden in den vergangenen Jahren häufig, weil Unterlagen erst nach wiederholten Nachforderungen übermittelt wurden.
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