Gerstorfer fordert einheitlichen Schutz vor Pflegeregress
Bild mit KI erstellt Birgit Gerstorfer verlangt eine österreichweit verbindliche Regelung zum Pflegeregress. Sie kritisiert unterschiedliche Belastungen je nach Bundesland.
Birgit Gerstorfer, Präsidentin des Pensionistenverbandes Österreichs, fordert eine verbindliche Regelung zum Schutz vor dem Pflegeregress, die österreichweit gilt und rechtliche Grauzonen beendet. Bund und Länder müssten dafür sorgen, dass es keine Ausnahmen und regionalen Unterschiede mehr gebe.
Gerstorfer kritisiert, dass vergleichbare Lebenssituationen je nach Bundesland zu unterschiedlichen Belastungen führen können. Sie verweist darauf, dass Einkünfte wie Zinserträge bei den Pflegekosten mancherorts weiterhin eine Rolle spielen.
Bausparverträge, Sparguthaben sowie Betriebs- und Zusatzpensionen seien für viele Menschen Ergebnis jahrelanger Arbeit und bewusster Vorsorge, betont Gerstorfer. Diese Eigenvorsorge dürfe im Pflegefall nicht gegen die Betroffenen verwendet werden. Sie warnt, dass die Angst vor Kosten dazu führen könne, notwendige Unterstützung zu spät zu organisieren oder aufzuschieben.
Nach Gerstorfers Auffassung soll sich die Frage, ob jemand Pflege benötigt, am Gesundheitszustand und nicht am Kontostand oder an einer Landesgrenze entscheiden. Sie verlangt klare Regeln und transparente Information für die Pflegeversorgung.
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