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Österreich hat 87 Prozent des Gasverbrauchs eingespeichertBild mit KI erstellt

Österreich hat 87 Prozent seines Jahresgasverbrauchs eingespeichert. Die Speicher waren am 23. August zu 65 Prozent gefüllt.

In den Gasspeichern Österreichs waren zum Stichtag 23. August 65,4 TWh Gas eingespeichert. Das entsprach einem Füllstand von 65 Prozent. Der europäische Durchschnitt lag bei 62 Prozent.

Österreich kann neben Lettland als einziges EU-Land mehr als den Jahresverbrauch auf eigenem Staatsgebiet einspeichern. Die Gesamtkapazität der österreichischen Gasspeicher beträgt 100 TWh. Der Jahresverbrauch liegt bei 75 bis 80 TWh. Österreich hatte bereits 87 Prozent seines Jahresverbrauchs eingespeichert.

Strategische Gasreserve bleibt bis April 2029 erhalten

Die strategische Gasreserve wurde bis April 2029 verlängert. Zu den Vorkehrungen für die Gasversorgung zählen außerdem verpflichtende Gasvorräte für Kraftwerke und besonders geschützte Reserven von Industriebetrieben.

Das Ministerium nennt hohe Gaspreise als Hauptgrund für den fehlenden wirtschaftlichen Anreiz zur Einspeicherung in Deutschland. Eine Megawattstunde Gas kostete an der Börse 66 Euro. Vor einem Jahr waren es 33 Euro.

Die deutschen Behörden appellieren an Marktteilnehmer, die Einspeicherung deutlich voranzutreiben. Sie erwägen, ein ähnliches Modell wie Österreich einzuführen.

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