Handel hofft zum Schulbeginn auf 350 Millionen Euro Mehrumsatz
Bild mit KI erstellt Der Einzelhandel hofft zum Schulbeginn auf 350 Millionen Euro Mehrumsatz. Pro Kopf sind laut Umfrage durchschnittlich 181 Euro geplant.
Laut dem aktuellen Consumer Check des Handelsverbands planen 45 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher, zum Schulbeginn etwas zu kaufen oder zu verschenken. Im Vorjahr waren es 49 Prozent.
Für Einkäufe in stationären Geschäften sind durchschnittlich 105 Euro vorgesehen, nach 80 Euro im Vorjahr. Für Online-Einkäufe planen die Befragten 76 Euro, nach 46 Euro im Vorjahr. Der Handelsverband nennt eine Ausgabenbereitschaft von 181 Euro pro Kopf und hofft für den Einzelhandel auf 350 Millionen Euro Mehrumsatz.
Regional reichen die geplanten Ausgaben von 161 Euro in Wien sowie in Vorarlberg und Tirol bis zu 210 Euro in Salzburg und Oberösterreich. Für Niederösterreich und Burgenland sind 191 Euro vorgesehen, für Kärnten und die Steiermark 172 Euro.
Schreibwaren führen die Einkaufsliste zum Schulbeginn an
An erster Stelle der Einkäufe und Geschenke stehen Schreibwaren mit 41 Prozent. Es folgen Kleidung und Schuhe mit 35 Prozent, Hefte, Blöcke und Notizbücher mit 33 Prozent sowie Zeichen- und Bastelbedarf mit 31 Prozent. Geldgeschenke und Süßigkeiten erreichen jeweils 30 Prozent, Schultaschen und Rucksäcke 27 Prozent, Sportbekleidung und Sportschuhe 26 Prozent, Bücher 24 Prozent und Elektronik 15 Prozent.
Gegenüber dem Vorjahr stiegen Kleidung und Schuhe von 30 auf 35 Prozent, Sportbekleidung und Sportschuhe von 21 auf 26 Prozent sowie Elektronik von 10 auf 15 Prozent. Schultaschen kosten auf idealo.at durchschnittlich 131,38 Euro und damit 5,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Schreibsets sind um 0,9 Prozent günstiger, Lerncomputer um 1,4 Prozent teurer.
Papier-, Schreibwaren- und Buchhandel bleibt meistgenannter Einkaufsort
65 Prozent der Käuferinnen und Käufer besorgen Waren im Papier-, Schreibwaren- oder Buchhandel. Ausländische Online-Shops folgen mit 32 Prozent, Discounter mit 28 Prozent und Supermärkte mit 27 Prozent. Österreichische Online-Shops erreichen 25 Prozent, Spielwaren- und Sportfachhandel jeweils rund 21 Prozent.
Österreichische Online-Shops stiegen gegenüber dem Vorjahr von 18 auf 25 Prozent, Online-Marktplätze von 9 auf 16 Prozent. Sportgeschäfte legten von 17 auf 21 Prozent zu, Modegeschäfte von 15 auf 19 Prozent und der Elektrofachhandel von 10 auf 15 Prozent. Reppublika Research & Analytics befragte im Auftrag des Handelsverbands 1.039 Personen ab 18 Jahren von 31. Juli bis 5. August 2026 mittels Computer Assisted Web Interviews. Die Stichprobe war repräsentativ für die österreichische Bevölkerung.
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