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Hitzefrei-Regelung: Land und ÖGB appellieren an 832 Baubetriebe

Nur knapp 25 Prozent der 11.900 Bauarbeiter in Kärnten profitieren laut Land von der freiwilligen Hitzefrei-Regelung ab 32,5 Grad.

Das Land Kärnten und der ÖGB appellieren an die 832 Baubetriebe, die freiwillige Hitzefrei-Regelung bei Extremtemperaturen zu nutzen.

Die Regelung gilt am Bau in Österreich ab einer Temperatur von 32,5 Grad und beruht auf Freiwilligkeit.

Nach Angaben von Landeshauptmann Daniel Fellner profitieren nur knapp 25 Prozent der 11.900 beschäftigten Bauarbeiter in Kärnten von der Maßnahme. Drei Viertel der Bauarbeiter müssen auch bei brütender Hitze schwere körperliche Arbeiten auf Baustellen verrichten.

Arbeitsmarktreferent Fellner und Gesundheitsreferentin Beate Prettner warnten, besonders anfällig seien ältere Menschen und Kinder. Sie verwiesen auch auf Menschen, die im Freien körperlich schwere Arbeit verrichten, besonders Bauarbeiter. Das Herz-Kreislauf-System gerate unter schwere, teils lebensbedrohliche Belastung. Extreme Hitze sei die tödlichste aller Wettergefahren.

Am Montag machten sich Fellner und Prettner gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten und ÖGB-Regionalvorsitzenden Armin Geißler auf Baustellen in Kärnten ein Bild. ÖGB-Landesvorsitzender Rene Willegger und Geißler erklärten, bei Extremwerten gehe es nicht um Komfort, sondern um Gesundheitsschutz. Schutz vor Hitze sei ein Recht.

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