Innsbruck setzt Ganztagsschulmodell bis Juli 2030 fort
Bild mit KI erstellt Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Fortführung des Innsbrucker Modells. Die Stadt investiert 20 Prozent mehr als gesetzlich vorgesehen.
Das Innsbrucker Modell der Ganztagsschule wird nach einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss bis Juli 2030 fortgeführt. Der Beschluss fiel im Mai 2026.
Im Modell wechseln über den Tag verteilt Lern- und Freizeiteinheiten. Es gibt keine Hausübungen für zu Hause und keine schweren Schultaschen mehr.
Stadt finanziert zusätzliches Personal und Ausflüge
Die Stadt investiert 20 Prozent mehr Geld als gesetzlich vorgegeben. Damit finanziert sie zusätzliche freizeitpädagogische Personalstunden.
Im Rahmen der Ganztagsschule sind Ausflüge in nahegelegene Parks, zum kostenlosen Eislaufen, in die Stadtbibliothek, ins Museum und in die Waldschule möglich. Klassen können geteilt werden, um unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder zu entsprechen.
Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr zufolge steigt die Nachfrage nach echten Ganztagsklassen in Innsbruck, während ihre Zahl im übrigen Österreich zurückgeht. Sie sieht weiteren Bedarf beim räumlichen Ausbau und bei der Modernisierung von Schulen.
An der Mittelschule Hötting-West besteht eine Football-Akademie. Im Herbst 2026 startet an der Mittelschule Reichenau eine Ballsport-Akademie für Fußball, Volleyball und Tennis.
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