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Ein Laptop und ein Smartphone auf einem Tisch, deren Bildschirme Chat-Symbole mit lächelnden Gesichtern anzeigen.Bild mit KI erstellt

Der neue KI-Chatbot ida hilft rund um die Uhr bei digitalen Verwaltungsfragen, darf aber noch keine Anträge einbringen.

Der KI-Chatbot ida kann nun über oesterreich.gv.at, id-austria.gv.at und die App ID Austria genutzt werden. Die Anwendung ist die erste breit verfügbare Bürgerinnen- und Bürgeranwendung der Public AI Initiative.

Der Name ida steht für intelligente digitale Assistenz. Nutzerinnen und Nutzer können ihre Anliegen in Alltagssprache eingeben und erhalten auch außerhalb üblicher Amtszeiten Antworten. Das Angebot unterstützt unter anderem bei der Registrierung der ID Austria, bei eAusweisen, digitalen Signaturen und Wohnsitzangelegenheiten.

ida beantwortet Fragen, trifft aber keine Entscheidungen

Die Antworten beruhen auf veröffentlichten Inhalten von oesterreich.gv.at und id-austria.gv.at. Zu den Antworten werden die jeweils verwendeten Quellen angezeigt.

Auf persönliche Konten, Register, Akten und laufende Verfahren kann ida nicht zugreifen. Der Chatbot nimmt weder Anträge entgegen noch ändert er Daten, erlässt Bescheide oder gibt rechtsverbindliche Auskünfte. Die Anwendung funktioniert ohne menschliche Intervention.

Fehlerhafte Ergebnisse der künstlichen Intelligenz können nicht ausgeschlossen werden. Die Antworten dienen daher als Erstinformation und sind nicht abschließend oder verbindlich. ida ergänzt persönliche, telefonische und digitale Beratungsangebote, ersetzt diese jedoch nicht.

Bundesrechenzentrum betreibt ida in Österreich

Die technische Infrastruktur läuft beim Bundesrechenzentrum in Österreich. Für ida wird KI-Technologie des europäischen Anbieters Mistral AI eingesetzt, eine Datenübertragung ins Ausland ist nicht vorgesehen. Das System erstellt keine Nutzerprofile und verwendet Eingaben nicht zum Training von KI-Modellen. Bereinigte Chatverläufe werden höchstens 90 Tage lang für Qualitätssicherung und Auskunftsbegehren aufbewahrt und anschließend gelöscht. Tracking und Profiling finden nicht statt.

Vor der Freischaltung wurde ida in mehrwöchigen Fachtests mit mehr als 4.600 Testanfragen geprüft. Als nächster Entwicklungsschritt ist vorgesehen, Nutzerinnen und Nutzer personalisiert durch digitale Amtswege zu begleiten. Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) strebt zudem an, Anbringen und Anträge künftig über Chatbots zu ermöglichen. Voraussetzung dafür ist, dass die zuständige Behörde diese technische Möglichkeit anbietet.

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