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Löschwasserentnahme am Weißensee vorerst ausgesetztBild mit KI erstellt

Friaul benötigt derzeit kein Löschwasser aus dem Weißensee. Der Dreiländer-Hilfseinsatz ist ausgesetzt, Kärnten bleibt handlungsbereit.

Die Behörden in Friaul-Julisch Venetien benötigen derzeit kein Löschwasser aus dem Weißensee. Der teilweise Dreiländer-Hilfseinsatz ist ausgesetzt.

Die erfolgreiche Bekämpfung der Waldbrände in Friaul und die aktuellen Wetterprognosen machen den Einsatz von Canadair-Maschinen am Weißensee derzeit nicht erforderlich. Die Brände zerstörten rund 815 Hektar Wald und Hochwiesen, massive Rauchentwicklung brachte Menschen in Bedrängnis und bedrohte Hab und Gut.

252.000 Liter Löschwasser aus dem Weißensee entnommen

Bisher wurde an sieben Tagen Löschwasser aus dem Weißensee entnommen. Täglich waren dabei im Schnitt 18 Personen von BH Spittal, Gemeinde Weißensee, Feuerwehr, Polizei, Wasserrettung, Österreichischen Bundesforsten und dem Katastrophenschutz des Landes Kärnten beteiligt.

Bei 45 Flügen kamen die italienische Canadair 39-mal und der Air Tractor sechsmal zum Einsatz, auch Slowenien beteiligte sich an den Hilfseinsätzen. Die entnommene Wassermenge von rund 252.000 Litern beziehungsweise 252 Kubikmetern verringerte den Seewasserspiegel um 0,039 Millimeter. Das liegt laut Abteilung Wasserwirtschaft unter dem Wasservolumen, das am Weißensee an einem durchschnittlichen Sommertag verdunstet.

Brandbekämpfung in Friaul lief mit 700 Personen weiter

Das Löschwasser wurde für die größten Brände Friauls in den Gebieten Tolmezzo und Amaro mit dem Monte Amariana und dem Cuel Feltron benötigt. Auf italienischer Seite waren für Brandbekämpfung und Überwachung der Glutnester rund 700 Personen mit 300 Fahrzeugen im Einsatz, die Löschflugzeuge absolvierten rund 360 Flugstunden.

Von 18. Juni bis 13. Juli wurden 17 Brandherde bekämpft. Von 14. Juli bis 14. August stieg ihre Zahl auf 35. Die Kärntner Behörden beobachten die Lage weiter gemeinsam mit den italienischen Partnern. Falls sich die Situation in Friaul verschärft und erneut Unterstützung am Weißensee nötig wird, sind die Kärntner Einsatzstrukturen handlungsbereit.

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