Gletscherabbruch fordert an Nepal-Tibet-Grenze mindestens 168 Tote
Bild mit KI erstellt Nach dem Gletscherabbruch an der Grenze zwischen Nepal und Tibet gibt es mindestens 168 Tote sowie 826 Vermisste in Nepal und 558 in Tibet.
Mindestens 165 Menschen sind in Nepal nach den Fluten an der Grenze zu Tibet gestorben. In Tibet wurden drei weitere Todesopfer gemeldet.
Auslöser der Katastrophe am 26. August war ein Gletscherabbruch. Die dadurch entstandenen Sturzfluten und Schlammmassen trafen mehrere Siedlungen im Grenzgebiet zwischen Nepal und China.
Such- und Rettungseinsätze dauern an
In den besonders betroffenen nepalesischen Bezirken Nuwakot und Rasuwa wurden die Rettungseinsätze ausgeweitet. Straßen wurden zerstört, Gebäude von Schlamm verschüttet und der Reiseverkehr kam in einigen Gebieten zum Stillstand.
Nepal zählt 826 Vermisste. In Tibet gelten 558 Personen als vermisst, darunter 260 Ausländerinnen und Ausländer. Zwei Dorfbewohner konnten dort gerettet werden.
Mindestens 34 Australierinnen und Australier werden nach Pilger- und Wandertouren vermisst. Zuvor waren in Nepal Hunderte ausländische Vermisste gemeldet worden, darunter indische Pilger zum Mount Kailash in Tibet.
China entsandte ein großes Militärtransportflugzeug mit einem Team in das Katastrophengebiet. Ein Erdbeben hatte sich nicht ereignet.
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