Österreichisches Holocaust-Museum: Kommission bereitet Konzept vor
Bild mit KI erstellt Eine Kommission soll das Konzept für ein Österreichisches Holocaust-Museum vorbereiten. Zunächst steht eine Machbarkeitsstudie an.
Für ein geplantes österreichisches Holocaust-Museum soll eine eigene Kommission ein inhaltliches Konzept vorbereiten. Dafür sollen nationale und internationale Fachleute sowie relevante Interessenvertretungen eingebunden werden.
Das Regierungsprogramm nennt als nächsten Schritt eine Machbarkeitsstudie für ein Österreichisches Holocaust-Museum. Vorgesehen ist ein Ort zum Sammeln, für Bildung und Forschung sowie zum Gedenken.
Ende 2025 begann ein Stakeholderprozess als Vorbereitung auf diese Studie. In der laufenden Regierungsperiode soll damit der Fortbestand des Vorhabens abgesichert werden.
Die Nationale Strategie gegen Antisemitismus NAS 2.0 sieht ebenfalls den Beginn eines Prüfprozesses für ein mögliches österreichisches Holocaust-Museum vor. Staatssekretär Alexander Pröll erklärte im Verfassungsausschuss, dass derzeit internationale Beispiele ausgewertet würden, auf deren Grundlage die Machbarkeitsstudie folgen soll. Das Vorhaben ist nach seiner Darstellung nicht als Ersatz für andere Gedenkstätten gedacht.
Prölls Büro nahm zu Personalspekulationen keine Stellung. Mit der Errichtung des Zentrums ist nicht kurzfristig zu rechnen.
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