Radwegenetz Tirol: Lückenschluss nach Schloss Ambras bis 2027

Entlang der Aldranser Straße soll ein zwei Meter breiter, beleuchteter Radweg bis 2027 Innsbruck-Mitte und Schloss Ambras verbinden.
Das Land Tirol baut die Radverbindung zwischen Innsbruck-Mitte und Schloss Ambras weiter aus. Der Lückenschluss entlang der Aldranser Straße soll bis 2027 eine durchgängige und sichere Verbindung für den Radverkehr schaffen. Vorgesehen sind ein bergwärts verlaufender, zwei Meter breiter Radweg und eine eigene Beleuchtung.
Für die Radroute 30 im Wipptal ist bis 2034 ein durchgängiger Radweg von Matrei bis zum Brennerpass geplant. Das Vorhaben soll mit Bauprojekten der ASFINAG abgestimmt werden, darunter dem Neubau der Luegbrücke und dem Sicherheitsausbau am Brennersee.
Planseeradweg soll bis September 2026 fertig sein
Am Planseeradweg im Außerfern wird derzeit nachgeschärft. Seine Fertigstellung ist bis September 2026 geplant. Abschnitte der Via Claudia Augusta im Bezirk Reutte werden saniert oder ausgebaut, die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
Den Rahmen für die Maßnahmen bildet die Tiroler Radstrategie 2030. Sie soll mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad bewegen, die Sicherheit für Radfahrende erhöhen und Tirol als Radregion im Alpenraum stärken. Nach Angaben von Mobilitätslandesrat René Zumtobel sind 56 Prozent der in Tirol mit dem Auto zurückgelegten Wege kürzer als fünf Kilometer.
Mit radrouting tirol und der radapp tirol stehen digitale Angebote für die Tourenplanung und Navigation zur Verfügung. Sie bieten unter anderem Routenvorschläge nach Schwierigkeitsgrad, Angaben zu Wegsperren, die Einbindung öffentlicher Verkehrsmittel sowie eine sprachgestützte Navigation. Im Mai verzeichneten App und Webanwendung zusammen rund 7.500 Routenabfragen.
In den vergangenen Jahren investierte das Land rund 55,8 Millionen Euro in das überörtliche Radwegenetz. Tirol verfügt über rund 7.200 Kilometer Mountainbike-Routen, 400 Kilometer Singletrails und rund 1.100 Kilometer Radwege. Zu den Projekten zählt ein neuer Abschnitt der B 183 Stubaitalstraße mit Geh- und Radwegunterführung, der die Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende verbessern soll.
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