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Ein schwarzes Smartphone zeigt eine App neben einer Kreditkarte auf Dokumenten und einem LaptopBild mit KI erstellt

Rosenbauer erzielte im ersten Halbjahr vor Steuern 11,1 Millionen Euro nach einem Verlust im Vorjahr und erhöhte den Umsatz auf 625,9 Millionen Euro.

Rosenbauer nahm im ersten Halbjahr 2026 625,9 Millionen Euro ein. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht das einem Zuwachs von 3,5 Prozent. Mehr ausgelieferte Fahrzeuge und das Geschäft mit vorbeugendem Brandschutz trugen zum Anstieg bei.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg von 28,2 auf 38,8 Millionen Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern verbuchte der Feuerwehrausrüster 20,4 Millionen Euro nach 7,4 Millionen Euro im Vorjahr. Vor Steuern stand ein Gewinn von 11,1 Millionen Euro, nachdem ein Jahr zuvor noch ein Minus von 10,5 Millionen Euro ausgewiesen worden war.

48,3 Prozent des Konzernumsatzes entfielen auf die Area Europe, 31,9 Prozent auf Americas, 9,0 Prozent auf Asia-Pacific und 8,8 Prozent auf Middle East & Africa. Der vorbeugende Brandschutz machte 2,0 Prozent der Umsatzerlöse aus. Die Bruttoergebnismarge erreichte 20,6 Prozent.

Auftragsbestand liegt bei 2,434 Milliarden Euro

Neue Bestellungen im Wert von 717,8 Millionen Euro gingen im ersten Halbjahr ein, nach 705,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Zuwächse verzeichnete Rosenbauer in der Area Europe sowie in Middle East & Africa. In den USA beeinträchtigte die Debatte über Zölle und Gegenzölle das Bestellverhalten der Händler.

Zum 30. Juni 2026 belief sich der Auftragsbestand auf 2,434 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor waren es 2,3515 Milliarden Euro gewesen. Weltweit arbeiteten zu diesem Stichtag 5.039 Menschen für Rosenbauer, um 371 mehr als Ende Juni 2025.

Geopolitische Spannungen im Nahen Osten und Unsicherheiten auf den Transport- und Lieferwegen rund um die Straße von Hormus verzögerten einzelne Projektauslieferungen. Auch die im April 2026 in den wesentlichen österreichischen Gesellschaften eingeführte Software SAP S/4HANA führte bei einzelnen Lieferungen zu Verzögerungen. Diese beiden Faktoren belasteten im Berichtszeitraum Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Das Trade Working Capital erhöhte sich dadurch von 477,4 auf 586,2 Millionen Euro. Der operative Cashflow lag bei minus 60,5 Millionen Euro, nach minus 23,8 Millionen Euro im Vorjahr. Die Nettoverschuldung betrug Ende Juni 328,5 Millionen Euro nach 314,3 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Die Eigenkapitalquote stieg von 23,6 auf 26,3 Prozent.

Finanzierungsvereinbarung läuft bis August 2029

Anfang August vereinbarte Rosenbauer mit dem Bankenkonsortium eine vorzeitige Verlängerung und Aufstockung des bestehenden Konsortialkredits. Das Finanzierungsvolumen beträgt 339 Millionen Euro und die Laufzeit reicht bis August 2029. Zwei weitere Verlängerungen um jeweils ein Jahr sind möglich.

Das Unternehmen stockte die personellen Kapazitäten auf, um den Lieferverzug schrittweise abzubauen. Rosenbauer erwartet in den kommenden Monaten wieder einen weitgehend normalen Betriebsablauf. Weltweit bleibt die Nachfrage nach den Produkten nach Einschätzung des Konzerns robust, zugleich verweist er auf Risiken durch geopolitische Spannungen, ein schwankendes Marktumfeld und mögliche Störungen der Lieferketten.

Für 2026 erwartet Rosenbauer weiterhin einen positiven operativen Cashflow sowie Umsatz- und Ergebniswachstum. Der Umsatz soll bis zu 1,6 Milliarden Euro erreichen, die EBIT-Marge über 6 Prozent liegen.

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