Smart Forestry: Tirol leitet dreijähriges Projekt
Bild mit KI erstellt Tirol leitet ein dreijähriges Smart-Forestry-Projekt mit ARGE-ALP-Partnerregionen. Der Aktionsplan bildet die Grundlage der weiteren Arbeit.
Tirol leitet ein 2025 gestartetes und auf drei Jahre angelegtes Projekt zur digitalen Forstwirtschaft. Dabei arbeitet das Land mit Partnerregionen der ARGE ALP zusammen. Erkenntnisse aus dem Austausch mit Expertinnen und Experten der ARGE-ALP-Regionen sowie aus der Analyse aktueller Entwicklungen flossen in den Aktionsplan „Smart Forestry“ ein.
Der Aktionsplan zeigt zentrale Handlungsfelder und Empfehlungen auf und bildet die Grundlage für die weitere Projektarbeit. Klimawandel, Extremwetterereignisse und Schadorganismen wie der Borkenkäfer stellen die Wälder im gesamten Alpenraum vor immer größere Herausforderungen. Satellitengestützte Waldbeobachtung und KI-gestützte Prävention vor Waldschäden sollen die Waldbewirtschaftung gezielt unterstützen.
Als Einsatzfelder nennt der Plan satellitengestützte Waldbeobachtung, KI-gestützte Schadensfrüherkennung, digitale Waldinventuren und die bessere Vernetzung verschiedener Datenquellen. Für die weitere Zusammenarbeit formuliert er Handlungsfelder von der Verbesserung der Dateninfrastruktur über Pilotprojekte und Wissenstransfer bis zur stärkeren Vernetzung von Forschung und Praxis. Forstreferent LHStv Josef Geisler betont, dass moderne Technologien dazu beitragen könnten, Wälder klimafit zu machen, und verweist auf gemeinsame Standards, digitale Kompetenzen und den Aufbau von Know-how.
Im Oktober wird sich das ARGE-ALP-Projekt auf der INTERFORST, der größten mitteleuropäischen Forstmesse, präsentieren und den Austausch mit Forschung, Praxis und Technologieunternehmen fortsetzen. Neben Tirol gehören der ARGE ALP Salzburg, Vorarlberg und Bayern, die Lombardei, das Trentino und Südtirol sowie die Schweizer Kantone Tessin, Graubünden und St. Gallen an.
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