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Mehrere schwarze Mikrofone stehen auf einem dunklen Konferenztisch neben Wassergläsern.Bild mit KI erstellt

Wohlgemuth hält Kaiser, Bures und Niessl für mögliche SPÖ-Bewerber 2028 und fordert einen eigenen Kandidaten seiner Partei.

Am 7. August 2026 nannte der Tiroler SPÖ-Chef Philip Wohlgemuth, zugleich Landeshauptmannstellvertreter, Peter Kaiser, Doris Bures und Hans Niessl als mögliche Bewerber seiner Partei für die Bundespräsidentenwahl 2028. Alle drei hält er für zweifelsfrei geeignet.

Eine Präferenz unter diesen drei Namen bestimmte Wohlgemuth nicht. Peter Kaiser, früherer Kärntner Landeshauptmann, gilt ihm als Vorbild, dessen ruhige und soziale Art er schätzt.

Für Wohlgemuth kommen grundsätzlich viele geeignete Personen infrage. Die Auswahl will er zu gegebener Zeit den Parteigremien überlassen. Zugleich möchte er, dass die SPÖ selbst einen Kandidaten oder eine Kandidatin aufstellt. Dabei verwies er auf die 130-jährige Geschichte der Bewegung.

Niessl hält überparteilichen Antritt offen

Bereits im Februar sagte Niessl, dass er eine Kandidatur ernsthaft erwäge. Falls die SPÖ ihn nicht nominiert, könne er gegebenenfalls als überparteilicher Kandidat antreten. Den Vorstoß verknüpfte er mit scharfer Kritik an der aktuellen Parteiführung.

Im Mai befand sich Niessl nach eigenen Angaben noch in Vorbereitungen für eine mögliche Kandidatur und sah die Entwicklung deutlich in Richtung einer überparteilichen Plattform. Unter den hochrangigen SPÖ-Vertretern hatte bis dahin nur sein burgenländischer Nachfolger Hans Peter Doskozil Niessl öffentlich ausdrücklich unterstützt. Die nächste Bundespräsidentenwahl ist turnusmäßig für Herbst 2028 vorgesehen. Alexander Van der Bellen kann nach zwei Amtszeiten nicht noch einmal kandidieren.

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