Taifun Dolphin erreicht Chinas Ostküste
Bild mit KI erstellt An Chinas Ostküste ist Taifun Dolphin auf Land getroffen. Mehr als eine Million Menschen wurden in Sicherheit gebracht, Häfen und Schulen geschlossen.
Taifun Dolphin ist an Chinas Ostküste auf Land getroffen. Starkregen und kräftige Winde begleiten den Sturm, mehr als eine Million Menschen wurden in Sicherheit gebracht.
Für die betroffenen Küstengebiete riefen die nationalen Behörden die Notfallstufe drei aus. Außerdem schlossen sie Häfen, Schulen und touristische Ziele.
Zhejiang setzt Küstenwarnung auf höchste Stufe
Zhejiang setzte seine Küstenwarnung auf die höchste Stufe. Der Hafenbetrieb kam zum Erliegen, 162 Passagierfährrouten wurden ausgesetzt.
In Ningbo blieben Schulen, weitere Bildungseinrichtungen und sämtliche Aktivitäten auf dem Wasser geschlossen. Der Flughafen Ningbo Lishe International Airport kündigte an, den Betrieb ab 23.30 Uhr auszusetzen und am folgenden Tag alle Flüge zu streichen. Shanghais Hafen Yangshan wurde von Schiffen geräumt, zudem sollten einzelne Zugverbindungen im Jangtse-Delta ausfallen.
Vor dem Landfall hatten Meteorologen Auswirkungen des Sturms bis 12. August auch für Teile Shanghais und benachbarte Provinzen erwartet. In Teilen des östlichen Zhejiang waren Niederschläge von mehr als 600 Millimetern vorhergesagt worden. Als wahrscheinliches Gebiet für den Landfall galt zuvor der Küstenabschnitt zwischen Zhoushan in Zhejiang und Fuding in Fujian.
Okinawa meldet fünf Verletzte nach Durchzug des Taifuns
Zuvor hatte Dolphin die japanischen Inseln Okinawa und Amami in der Präfektur Kagoshima getroffen. Fünf ältere Menschen erlitten Verletzungen ohne Lebensgefahr, drei von ihnen stürzten wegen des Windes. In Okinawa fiel in 14.000 Gebäuden der Strom aus. Flüge wurden in Okinawa sowie in China und Taiwan abgesagt.
Für den Norden Taiwans waren starke Regenfälle erwartet worden, Evakuierungen waren dort zunächst nicht angeordnet. China wies Schiffe in der Taiwanstraße an, Verkehrsvorgaben zu beachten. Taipei wies dies zurück und erklärte, Peking dürfe den Zugang zu internationalen Gewässern nicht beschränken.
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