Tirol fördert Krebsforschung und KI mit knapp 495.000 Euro
Bild mit KI erstellt Knapp 495.000 Euro fließen in Forschungsprojekte der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität Innsbruck.
Das Land Tirol stellt auf Antrag von Wissenschaftslandesrätin Cornelia Hagele knapp 495.000 Euro für zwei Forschungsprojekte bereit, die der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, FWF, vorgeschlagen hat. Internationale Gutachterinnen und Gutachter bewerteten die Vorhaben im Rahmen einer FWF-Qualitätsprüfung als „exzellent“. Im Programm „Matching Funds“ schlägt der FWF dem Land förderungswürdige Projekte vor, die der Bund mit Beschluss kofinanziert.
An der Medizinischen Universität Innsbruck soll eine computergestützte Auswertung großer vorhandener Datensätze Unterschiede zwischen stabilen und instabilen Chromosomenveränderungen sichtbar machen. Das Projekt soll erklären, warum Krebszellen mit chromosomaler Instabilität überleben und welche Schwachstellen dadurch entstehen. Es untersucht auch, welche instabilen Chromosomenveränderungen mit einer geringeren Wirksamkeit von Therapien einhergehen.
Das Institut für Mechatronik der Universität Innsbruck soll eine tiefe Wissensbasis für technische Problemstellungen, insbesondere im Maschinenbau, aufbauen. Der Aufbau verbindet Beschreibungen, mathematische Modelle und Ergebnisse von Computersimulationen. In virtuellen Laboren sollen die entwickelten KI-Modelle komplexe technische Problemstellungen lösen, indem sie Experimente durchführen, Fragen stellen, Tests planen und Ergebnisse auswerten.
Die Simulationen sollen kürzere Entwicklungszeiten, niedrigere Kosten und höhere Sicherheit durch virtuelle Tests ermöglichen. Auch angehende Ingenieurinnen und Ingenieure sollen damit komplexe Zusammenhänge in der Ausbildung praktisch erproben können.
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