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Tirol nimmt DaMe-Datennetz für Gesundheitsdaten in BetriebBild mit KI erstellt

Tirol hat das DaMe-Datennetz für sensible Gesundheitsdaten in Betrieb genommen. Es läuft in relevanten Landesdienststellen und Bezirkshauptmannschaften.

Das Land Tirol hat in enger Abstimmung mit der Ärztekammer DaMe, das Datennetz der Medizin, in Betrieb genommen. Die Infrastruktur läuft in allen relevanten Dienststellen der Landesverwaltung und in den Tiroler Bezirkshauptmannschaften.

Im Gesundheitsbereich werden personenbezogene Gesundheitsdaten zwischen relevanten Stellen ausgetauscht, etwa von einer Arztpraxis an das Gesundheitsreferat einer Bezirkshauptmannschaft. Für diese Übertragung ist die Nutzung von Fax seit dem Vorjahr gesetzlich verboten. Briefe und speziell gesicherte digitale Kommunikation sind weiterhin zulässig.

DaMe nutzt eigene Postfächer für Absender und Empfänger und ein nach höchsten Sicherheitsstandards abgesichertes Netzwerk. Die Postfächer sind häufig direkt in die Praxissoftware integriert. Viele Gesundheitseinrichtungen können damit Befunde und Informationen einfach und effizient übermitteln. Das Land bezeichnet das System als weiteren Schritt zur Vereinfachung und Entbürokratisierung.

Landeshauptmann Anton Mattle erklärte, der Tirol Konvent umfasse auch einfache digitale Kommunikationsmöglichkeiten. Bei höchst sensiblen personenbezogenen Gesundheitsdaten setze das Land auf hohe Standards. Ziel sei, Daten nach dem Stand der Technik zu schützen und keine neuen unnötigen bürokratischen Hürden oder Verwaltungsaufwände zu schaffen. Mit DaMe könnten sich die Tirolerinnen und Tiroler weiterhin auf eine sichere Datenübermittlung verlassen.

Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele erklärte, für Gesundheitsdiensteanbieter sei wichtig gewesen, keine neuen oder zusätzlichen Systeme integrieren zu müssen. DaMe sei ein bereits von vielen genutztes sicheres Datennetz, über dessen Gesundheitsnetzedienste Nachrichten direkt aus der Praxissoftware mit wenigen Klicks und wenig Aufwand übermittelt werden könnten. Die verfügbare Zeit solle für die Patientinnen und Patienten eingesetzt werden.

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