Über 100 Filmschaffende fordern Streamingabgabe in Österreich
Bild mit KI erstellt Die Filmwirtschaft erwartet im Herbst Entscheidungen zur Streamingabgabe. Mehr als 100 Filmschaffende werben dafür mit #FairStreamtBesser.
Mehr als 100 Schauspieler:innen, Regisseur:innen und weitere Filmschaffende setzen sich für eine Streamingabgabe in Österreich ein. Unter dem Motto #FairStreamtBesser werben sie in sozialen Medien mit persönlichen Videos und Sujets dafür, dass internationale Streamingplattformen zum österreichischen Film beitragen.
Unterstützt wird die Kampagne unter anderem von Verena Altenberger, Manuel Rubey, Simon Schwarz, Valerie Huber, Pia Hierzegger, Lilian Klebow, Erwin Steinhauer, Ursula Strauss, Anton Noori, Gregor Seberg, Günther Lainer, Antonia Stabinger, Elke Winkens und Harald Sicheritz.
Die Kampagne fordert eine Kombination aus Streamingabgabe und Investitionen in heimische Produktionen. Sie richtet sich an internationale Streaminganbieter, die in Österreich Umsätze erzielen. Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Obmann des Fachverbandes der Film- und Musikwirtschaft, bezeichnete das gemeinsame Auftreten als Signal an die Politik und verwies auf faire Wettbewerbsbedingungen sowie eine nachhaltige Finanzierung des heimischen Films.
Die Filmwirtschaft erwartet im Herbst konkrete Entscheidungen. Der Kampagnenstart erfolgte am Tag des Sommergesprächs von Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler. Kampagneninitiatorin Claudia Wohlgenannt erklärte, gemeinsam mit den Koalitionspartnern müsse eine dauerhafte Lösung umgesetzt werden.
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