Weitere Tatverdächtige nach Säure-Einbrüchen in Wien
Bild mit KI erstellt Ein 36-jähriger Georgier wurde in Bratislava festgenommen. Ein weiterer Tatverdächtiger sitzt in Berlin in Untersuchungshaft.
Von Anfang Februar bis Mitte August 2026 kam es in Wien zu Wohnungseinbrüchen im zweistelligen Bereich in mehreren Bezirken. Dabei verschafften sich die Täter mittels ätzender Säure Zutritt zu Wohnungen.
Das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Diebstahl, Gruppe Kremser, ermittelt seit längerer Zeit zu der Serie. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen führten auf die Spur einer georgischen Tätergruppe.
36-Jähriger wird in Bratislava festgenommen
Am 16. August 2026 nahmen Beamte nach Observation zwei mutmaßliche Mitglieder der Gruppe in Wien-Landstraße auf frischer Tat fest. Beteiligt waren das Landeskriminalamt Niederösterreich und die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität.
Gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt forschten die Ermittler einen 36-jährigen georgischen Staatsangehörigen in der Slowakei aus. Fahnder des Bundeskriminalamts leiteten anschließend Zielfahndungsmaßnahmen ein. Aufgrund eines Europäischen Haftbefehls nahmen slowakische Zielfahnder den 36-Jährigen am 20. August 2026 in Bratislava fest. Nach derzeitigem Ermittlungsstand werden ihm mindestens sechs Wohnungseinbrüche in Leopoldstadt und Landstraße zur Last gelegt. Er befindet sich in der Slowakei in Haft.
Am 21. August 2026 wurde ein 48-jähriger georgischer Staatsangehöriger als weiterer Tatverdächtiger festgestellt. Er sitzt in Berlin bereits wegen eines Wohnungseinbruchs in Untersuchungshaft. Ihm werden zumindest zwei Wohnungseinbrüche in Penzing zugeordnet. Die Ermittlungen zu der Tätergruppe und möglichen weiteren Straftaten dauern an.
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