Bau für elf Amphibien-Querungen am Hanslteich gestartet
Bild mit KI erstellt Am Hanslteich hat der zweite Bauabschnitt begonnen. Im November sollen elf Querungsmöglichkeiten entlang der Amundsen- und Neuwaldeggerstraße bereitstehen.
Am Hanslteich hat der Bau des zweiten Teilprojekts einer permanenten Amphibienschutzanlage begonnen. Der Spatenstich fand am 28. September 2026 statt. Daran beteiligten sich die Stadt Wien, die Bezirke Penzing und Hernals sowie der Verein gegen Tierfabriken (VGT).
Nach Abschluss der Bauarbeiten im November sollen Amphibien und Kleintieren insgesamt elf Querungsmöglichkeiten entlang der Amundsen- und Neuwaldeggerstraße zur Verfügung stehen.
Autoverkehr endet für Amphibien oft tödlich
In starken Wanderjahren sind im Frühjahr bis zu 3.000 Amphibien auf der Strecke zwischen Amundsenstraße 5 und dem Kreisverkehr bei der Marswiese unterwegs. Laut Stadt Wien endet die Wanderung an Straßenquerungen durch den Autoverkehr oft tödlich. Während der Krötenhauptsaison waren bisher zahlreiche Freiwillige, darunter Helferinnen und Helfer des VGT, täglich stundenlang im Einsatz, um die Tiere über die Straße zu tragen.
Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky verwies auf den seltenen und stark gefährdeten Alpenkammolch, der dort vorkommt. Er sagte, die Anlage werte den Lebensraum auf und erspare den freiwilligen Helferinnen und Helfern künftig den Einsatz von Freizeit und Nachtruhe.
Beim ersten Teilprojekt wird die bestehende Amphibienschutzanlage beim Schottenhof im 14. Bezirk und teilweise im 17. Bezirk in beide Richtungen verlängert. Die Arbeiten unter Bauaufsicht der Stadt Wien – Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28) begannen im Juli 2026 und stehen kurz vor der Fertigstellung.
Geplant wurde das Projekt unter Federführung der Stadt Wien – Umweltschutz (MA 22). Möglich wurde es auch durch die Zustimmung der privaten Grundstückseigentümer Stift St. Peter, Erzdiözese Wien, Stift Schotten und Common Estate Verein & Co KG.
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