Staudinger bleibt an der Spitze des Jüdischen Museums Wien
Bild mit KI erstellt Die Findungskommission entschied einstimmig für die bisherige Direktorin. Zwei Bewerber:innen waren zu einem Hearing eingeladen.
Barbara Staudinger bleibt Geschäftsführerin des Jüdischen Museums Wien. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens entschied die Findungskommission einstimmig für die bisherige Direktorin.
Grundlage war eine öffentliche Ausschreibung nach dem Stellenbesetzungsgesetz. Sie wurde am 27. Juni 2026 veröffentlicht, die Bewerbungsfrist endete am 27. Juli. Die Personalberatung Lindlpower begleitete das Verfahren. Es gingen drei Bewerbungen ein, eine von einer Frau und zwei von Männern.
Zwei Bewerber:innen wurden zum Hearing eingeladen
Nach dem Rückzug einer Bewerbung lud die Kommission eine Frau und einen Mann zu einem Hearing am 14. September 2026 ein. Zur Kommission gehörten Dr. Dwora Stein, Dr. Ariel Muzicant, Dr. Matti Bunzl, Mag.a Karin Ramser und Mag. Martin Posch.
Staudinger sagte, sie wolle gemeinsam mit ihrem Team das Museum als Ort der Auseinandersetzung mit jüdischer Geschichte und Gegenwart stärken und Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe erreichen. Für die kommenden Jahre sind große Ausstellungen zur jüdischen Geschichte Wiens sowie zu Gegenwarts- und Zukunftsfragen und erinnerungskulturellen Themen angekündigt. Das Museum möchte Wiener:innen ansprechen und den touristischen Sektor ausbauen.
Das Jüdische Museum Wien, ein Museum der Wien Holding, hat Standorte in der Dorotheergasse und am Judenplatz. Es bietet einen Überblick über die Geschichte und Gegenwart der Wiener Jüdinnen und Juden und verbindet historische Erinnerung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen.
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