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Donaubörse in Wien diskutiert Weizenernte und MärkteBild mit KI erstellt

Bei der 19. Internationalen Donaubörse in Wien kamen mehr als 700 Besucherinnen und Besucher zusammen. Im Mittelpunkt standen Märkte und Versorgungssicherheit.

Mehr als 700 Besucherinnen und Besucher aus Landwirtschaft, Getreide- und Futtermittelhandel, Logistik und Verarbeitung aus ganz Europa kamen zur 19. Internationalen Donaubörse in die Börse für landwirtschaftliche Produkte in Wien.

Börsepräsident Ernst Gauhs wertete die Branchengespräche als Zeichen dafür, dass der Markt Lösungen für den Ausfall der Herbsternte und das Dilemma in der Logistik finden und umsetzen könne. Er ortete eine gewisse Entspannung, weil sich Preise und Kosten am Markt abbilden ließen.

Weizenernte fällt kleiner aus

In der Diskussion über Versorgungssicherheit wurde die Notwendigkeit neuer Ideen angesprochen. Mengenausfälle träfen alle Beteiligten vom Landwirt über den Produktenhandel bis zur Verarbeitung und kosteten Erlöse.

Der heimische Weizenertrag 2026 fällt mit 1.240.000 t um 22,4 % kleiner aus als im Vorjahr. Laut Versuchsanstalt für Getreideverarbeitung erreichte das Qualitätsweizengebiet 15,1 % Proteingehalt und 35,8 % Klebergehalt. Im Mahlweizengebiet lag der Proteingehalt durchschnittlich bei 14,0 % und damit über der Mindestanforderung der Produktenbörse von 12,5 %.

Peter Gartner, Vorsitzender des Fachausschusses Getreide im Bundesgremium des Agrarhandels, sieht positive Perspektiven für die Vermarktung. Die österreichische Weizenernte 2026 sei qualitativ sehr gut ausgefallen, habe überwiegend ausgezeichnete Klebereigenschaften und sei kaum Krankheitsdruck ausgesetzt gewesen. Die Preisentwicklung bleibe wegen der geopolitischen Gemengelage längerfristig schwer einschätzbar.

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