Feinstaubwerte an Kärntens Messstellen sinken
Bild mit KI erstellt Die PM10-Jahresmittelwerte sanken 2025 an allen Messstellen in Kärnten. Bei Stickstoffdioxid gab es ebenfalls einen leichten Rückgang.
Der in der Kärntner Landesregierung behandelte Jahreskurzbericht des Luftgütemessnetzes für 2025 weist bei den wesentlichen Luftschadstoffen eine stabile bis positive Entwicklung aus. Die PM10-Jahresmittelwerte sanken an allen Messstellen gegenüber dem Vorjahr.
Auch die Stickstoffdioxidbelastung ging geringfügig zurück. Mit Ausnahme der Messstation an der Klagenfurter Nordumfahrung werden die ab 2030 geltenden Grenzwerte bereits eingehalten.
Messnetz erfasst örtliche Belastungen
Im Jahr 2025 waren in Kärnten zwölf Luftgütemessstationen sowie zwei zusätzliche PM10-Messstellen in Arnoldstein und Treibach in Betrieb.
Gemessen werden unter anderem Feinstaub, Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid, Kohlenstoffmonoxid, Benzol und weitere Schadstoffe. Die Ozonbelastung wird landesweit überwacht.
Punktuelle Grenzwertüberschreitungen wurden bei Blei im Staubniederschlag in Arnoldstein, bei Schwefeldioxid in Klein St. Paul-Pemberg sowie bei Benzo(a)pyren in Ebenthal-Zell festgestellt. Die erhöhte Bleibelastung in Arnoldstein führte die Landesregierung auf eine unmittelbar angrenzende Baustelle zurück. Bereits gesetzte Staubminderungsmaßnahmen reduzierten die Konzentration deutlich.
Die Schwefeldioxid-Überschreitung in Klein St. Paul wurde durch einen Störfall verursacht und als singuläres Ereignis eingestuft. In Ebenthal-Zell werden die bestehenden Maßnahmen 2026 wegen der Benzo(a)pyren-Werte verstärkt umgesetzt.
Die Informationsschwelle für Ozon wurde 2025 an keiner Messstelle überschritten. Bei den übrigen im Bericht erfassten Messstationen und Luftschadstoffen wurden keine Überschreitungen der festgelegten Grenz-, Alarm- oder Zielwerte registriert.
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