Mehr Nachrichten.jetzt bei Google sehen
Kärnten erweitert Baukulturelle LeitlinienBild mit KI erstellt

Der Bericht zur Weiterentwicklung der 15 Leitlinien wurde in der Landesregierung eingebracht. Ein Impulsprogramm umfasst zwölf Maßnahmen für Gemeinden.

In einer Sitzung der Kärntner Landesregierung wurde der Bericht zur Evaluierung und Weiterentwicklung der baukulturellen Leitlinien samt Impulsprogramm „Kärnten gestaltet Zukunftsräume“ eingebracht. Landeshauptmann Daniel Fellner, Raumordnungsreferent Martin Gruber und Gemeindereferentin Marika Lagger-Pöllinger brachten den Bericht ein.

Kärnten beschäftigt sich seit 2018 mit Baukultur und hat als erstes Bundesland die Baukulturellen Leitlinien des Bundes auf Landesebene konkretisiert. Nach einer breiten Beteiligung wurden 2020 15 Leitlinien beschlossen.

Impulsprogramm soll Gemeinden bei der Umsetzung unterstützen

Die Leitlinien wurden 2025 und 2026 umfassend evaluiert. In den Prozess flossen eine Online-Befragung, Workshops, Gespräche mit Expertinnen und Experten sowie Stakeholdern und die Expertise der Fachabteilungen des Landes ein.

Die Evaluierung zeigt eine grundsätzlich positive Entwicklung und weiteren Handlungsbedarf bei Boden und Bestand, Klima und Energie, Mobilität, Ortskernentwicklung sowie bei der praktischen Unterstützung der Gemeinden.

Die bestehenden 15 Leitlinien wurden aktualisiert und um fünf neue Zukunftsthemen erweitert. In der künftigen Stadtplanung liegt ein stärkerer Fokus auf Innenentwicklung und Bestand, einem sparsamen Umgang mit Boden und Ressourcen, hochwertigen öffentlichen Räumen, Mehrfachnutzung, Klimawandelanpassung, Kreislaufwirtschaft, Biodiversität sowie integrierter und gemeindeübergreifender Planung. Qualität soll bereits bei der Aufgabenstellung, Projektentwicklung und bei politischen Entscheidungen berücksichtigt werden.

Das Baukultur-Impulsprogramm umfasst zwölf Maßnahmen für die Umsetzung. Dazu zählen eine bessere Koordination von Förderungen, eine stärkere Zusammenarbeit der Fachbereiche des Landes, unabhängige Planungsberatung für Gemeinden, integrierte Entwicklungskonzepte, die Stärkung öffentlicher Räume und des Bestands sowie die Verknüpfung von Baukultur mit Klima-, Energie- und Ressourcenzielen.

Lass Deine Reaktion da

Kommentare

Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.

In der App mitdiskutieren

Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.

Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.

Beitrag in der App öffnen

Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.