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Kärnten legt Leitfaden gegen Leerstand und Baulandhortung vorBild mit KI erstellt

Ein Leitfaden unterstützt Kärntner Gemeinden beim Erfassen ungenutzter Flächen und Gebäude sowie bei der Entwicklung von Nutzungsmöglichkeiten.

Das Land Kärnten hat in einer Regierungssitzung einen Leitfaden zur Baulandmobilisierung und Leerstandsaktivierung vorgelegt. Raumordnungsreferent Martin Gruber und Gemeindereferentin Marika Lagger-Pöllinger stellten ihn gemeinsam vor.

Die Anleitung soll Gemeinden dabei helfen, Problemlagen zu erkennen, ungenutzte Potenzialflächen und Gebäude zu ermitteln sowie Nutzungsmöglichkeiten zu entwickeln. Gemeinden, Eigentümer und Betriebe sollen bei der Mobilisierung bereits gewidmeten Baulands und der Reaktivierung von Leerständen unterstützt werden.

Leitfaden nennt Werkzeuge der Raumordnung

Der Leitfaden entstand in einem mehrjährigen Prozess unter Einbindung von Expertinnen und Experten aus der Raumplanung sowie erfahrenen Gemeindemitarbeiterinnen und -mitarbeitern. Er nennt als Werkzeuge der Raumordnung die Orts- und Stadtkernverordnung, eine Bebauungsfrist und die befristete Festlegung als Bauland.

Im Mittelpunkt steht die Innen- vor Außenentwicklung. Brachflächen, Baulücken, Nachverdichtungsflächen und leerstehende Gebäude im Ortszentrum sollen behutsam und verträglich genutzt werden. Dadurch können Ortszentren belebt werden, während Acker- und Grünlandflächen außerhalb der Ortskerne für die Lebensmittelversorgung erhalten bleiben.

Das Land Kärnten hat bereits zwei EU-kofinanzierte Förderprogramme zur Orts- und Stadtkernbelebung sowie zur Leerstandaktivierung abgewickelt und rund 1,4 Millionen Euro ausbezahlt. Gruber kündigte einen weiteren Fördercall mit einem Budget von rund einer halben Million Euro an.

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