Fünf Festnahmen bei Polizeikontrolle in Heiligenstadt
Bild mit KI erstellt Bei einer Schwerpunktaktion am Bahnhof Heiligenstadt nahm die Polizei fünf Personen nach fremdenrechtlichen Bestimmungen fest.
Bei einer Schwerpunktaktion am Bahnhof Heiligenstadt nahm die Polizei fünf Personen nach fremdenrechtlichen Bestimmungen fest.
Der Einsatz fand am Donnerstag nach einer Reihe von Raub- und Gewaltdelikten im Umfeld des Bahnhofs statt. Innenminister Gerhard Karner war bei der Aktion vor Ort.
Kontrolle führt zu 85 Anzeigen im Verkehrsbereich
Die Polizei stellte 102 Identitäten fest, verhängte 27 Organmandate und erstattete 85 Anzeigen wegen Verkehrsdelikten. Zudem wurden 112 Alkoholtests vorgenommen.
In Döbling ermittelte die Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Jugendkriminalität zuvor gegen zwölf syrische, afghanische und österreichische Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren und zeigte sie an.
Jugendgruppe mit 20 Delikten in Verbindung gebracht
Der Gruppe werden 20 Raubdelikte, gefährliche Drohungen, Körperverletzungen und Verstöße gegen das Waffengesetz zugerechnet. Die Vorwürfe betreffen vor allem Schulen und das Umfeld des Bahnhofs Heiligenstadt. Einige der Jugendlichen verbüßten Haftstrafen.
Das Bundeskriminalamt richtete die Einsatzgruppe im März 2024 ein. Ihr Schwerpunkt liegt auf minderjährigen Intensivtätern, denen teils schon vor dem 14. Lebensjahr bis zu 200 Straftaten zugeschrieben werden.
Bei Hunderten Aktionen in ganz Österreich, in Großstädten und an Hotspots, kontrollierte die Polizei mehr als 100.000 Personen. Dabei wurden mehr als 1.600 Personen festgenommen, darunter 193 unter 18-Jährige, und über 13.000 Anzeigen erstattet, davon 3.300 gegen Unter-18-Jährige. Außerdem stellte die Polizei 210 Waffen sicher, 63 davon bei Unter-18-Jährigen.
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