Darknet-Spur führt Polizei zu Wiener Betrugsnetzwerk
Bild mit KI erstellt Eine Bande soll gestohlene Identitäten für Bankkonten und Handyverträge genutzt haben. Daten einer Darknet-Plattform brachten die Polizei auf ihre Spur.
Eine mutmaßliche Tätergruppe soll in Wien mit gestohlenen Identitäten einen Schaden von mindestens 750.000 Euro angerichtet haben. Laut Polizei wurden mit gefälschten österreichischen Personalausweisen mehr als 200 Bankkonten angelegt.
Teure Smartphones auf fremde Namen bestellt
Über die Konten schlossen Mitglieder des Netzwerks Mobilfunkverträge ab und bestellten hochpreisige Smartphones. Sogenannte Läufer holten die Geräte ab und reichten sie an weitere Beteiligte weiter. Die mutmaßlichen Hintermänner blieben dabei zunächst im Hintergrund.
Echte Ausweisdaten führten zum Verdächtigen
Eine wichtige Spur ergab sich aus Daten der in Deutschland abgeschalteten Plattform „Crimenetwork“. Auf dem illegalen Online-Marktplatz wurden unter anderem gestohlene Daten und gefälschte Dokumente angeboten.
Bei einem Konto für Kryptowährungen soll einer der mutmaßlichen Hauptakteure seinen echten Ausweis hinterlegt haben. Dadurch konnten die Ermittler seine Aktivitäten im Darknet einer konkreten Person zuordnen. Der Verdächtige wurde im August 2025 gefasst. Für ihn und alle weiteren Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
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