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Gas-Alarm in Bad Waltersdorf: 140 Personen aus Hotel evakuiertBild mit KI erstellt

Ein Alarm in einem Hotel in Bad Waltersdorf führte zu einem Großeinsatz. Kältemittel gelangte aus einer Kühlanlage in den Technikraum.

Ein Alarm in einem Hotel in Bad Waltersdorf sorgte am Mittwochmorgen für einen umfangreichen Feuerwehreinsatz. Rund 140 Gäste und Mitarbeiter mussten das Gebäude vorsorglich verlassen. Verletzt wurde niemand.

Rauchmelder schlug im Technikraum an

Gegen 7.45 Uhr reagierte ein Rauchmelder in einem Technikraum des Hotelbetriebs. Mitarbeiter kontrollierten daraufhin den Keller und bemerkten dort eine starke Rauchentwicklung. Da zu diesem Zeitpunkt ein gefährlicher Gasaustritt nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde das Hotel vorsorglich geräumt.

Die rund 140 betroffenen Personen begaben sich zu einem Sammelplatz auf dem Parkplatz. Dort wurden sie vom Roten Kreuz betreut und mit Getränken versorgt.

Feuerwehr untersuchte den Keller unter Atemschutz

Die Feuerwehr überprüfte den Technikraum unter schwerem Atemschutz. Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurde der Einsatz als Gefahrenstoffeinsatz eingestuft. Zusätzlich zur Feuerwehr Bad Waltersdorf wurden die Feuerwehr Sebersdorf sowie Spezialkräfte der Feuerwehr Hartberg mit einem Gefahrenstofffahrzeug hinzugezogen.

Nach den bisherigen Erhebungen dürfte gasförmiges Kältemittel aus einem Rohr einer Kühlanlage entwichen sein. Von der ausgetretenen Menge ging keine Gesundheits-, Brand- oder Explosionsgefahr aus.

Die Feuerwehr ließ die verbliebenen Mengen kontrolliert aus der Anlage entweichen und belüftete die Kellerräume mit mobilen Druckbelüftern. Anschließend wurden sämtliche betroffenen Bereiche mit Gaswarngeräten kontrolliert.

Hotel nach rund zwei Stunden wieder freigegeben

Nach etwa zwei Stunden konnten die Gäste und Mitarbeiter in das Gebäude zurückkehren. Eine bereits anwesende Fachfirma kümmerte sich um den Schaden an der Kühlanlage.

Am Einsatz waren drei Feuerwehren mit insgesamt etwa 50 Mitgliedern sowie Polizei und Rotes Kreuz beteiligt. Für die Bevölkerung und die Umwelt bestand keine Gefahr.

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