Graz rollt Bezüge nach Gemeinderatswechsel neu auf
Bild mit KI erstellt Änderungen bei den Bezügen politischer Mandatar:innen werden in Graz erst mit der nächsten Abrechnung berücksichtigt.
Die Stadt Graz rechnet die Bezüge politischer Mandatar:innen im Vorhinein ab. Damit das Geld rechtzeitig zum Monatsbeginn auf den Konten ist, muss die Abrechnung bereits rund eine Woche davor abgeschlossen werden.
Für die Auszahlung gilt ein fixer Abrechnungsstichtag. Änderungen, die erst danach feststehen, können in der laufenden Abrechnung noch nicht berücksichtigt werden.
Änderungen werden mit der nächsten Abrechnung aufgerollt
Offene Beträge werden nachbezahlt, zu viel ausbezahlte Beträge zurückgefordert.
Bei der konstituierenden Sitzung des neuen Grazer Gemeinderates am 27. und 28. August trafen zwei zeitliche Abläufe aufeinander.
Zum Abrechnungsstichtag war die bisherige Funktionsperiode noch aufrecht. Die neue Zusammensetzung des Gemeinderates wurde erst danach wirksam.
Für die Abrechnung zählten daher die am Stichtag gültigen Funktionen und Anspruchsberechtigten. Für politische Mandatar:innen gilt derselbe Abrechnungsprozess wie für die Mitarbeiter:innen der Grazer Stadtverwaltung.
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