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Handel erzielt 298 Milliarden Euro UmsatzBild mit KI erstellt

Das Jahrbuch Handel 2026 weist für den österreichischen Handel 711.000 Beschäftigte und mehr als 47 Milliarden Euro Wertschöpfung aus.

Das Jahrbuch Handel 2026 wurde von der KMU Forschung Austria im Auftrag des Handelsverbands erarbeitet. Es enthält Daten zur Branchenstruktur sowie zur Umsatz- und Personalentwicklung, Rentabilität und Wertschöpfung im österreichischen Handel.

Das Jahrbuch Handel 2026 weist für den österreichischen Handel 711.000 selbstständig und unselbstständig Beschäftigte aus. Zu Jahresbeginn 2025 waren in Einzelhandel, Großhandel und Kfz-Handel 91.440 Unternehmen mit 604.000 unselbstständig Beschäftigten tätig, hinzu kamen 107.000 selbstständig tätige Handelsbeschäftigte.

Jahrbuch weist Umsatzwachstum für 2025 aus

Der österreichische Handel erzielte im Vorjahr 298 Milliarden Euro Umsatz, real um 0,6 Prozent mehr. Die Bruttowertschöpfung betrug mehr als 47 Milliarden Euro.

Im Einzelhandel verzeichnet das Jahrbuch 52.230 Unternehmen mit 341.000 unselbstständig Beschäftigten und einem Nettoumsatz von 94,8 Milliarden Euro. Auf den Lebensmitteleinzelhandel entfallen 35 Prozent, dort arbeiten rund 124.000 unselbstständig Beschäftigte.

Zwischen 2019 und 2025 ging die Zahl der Handelsunternehmen zurück. Im Vorjahr verzeichnete die Branche im Schnitt fünf Insolvenzen pro Werktag, die Schließungsquote lag bei 6,5 Prozent und die Neugründungsquote bei 6 Prozent. Nach Rückgängen in den Jahren 2023 und 2024 stiegen die Handelsumsätze 2025 nominell um 2,1 Prozent und inflationsbereinigt um 0,6 Prozent. Real lagen sie noch immer um fast 7 Prozent unter dem Niveau von 2019. Die Gewinnmarge beziffert der Handelsverband sektorübergreifend mit 4,4 Prozent.

Die Teilzeitquote liegt laut Jahrbuch sektorübergreifend bei 36,7 Prozent, im Einzelhandel bei 48,8 Prozent. Im Handel werden 12.800 Lehrlinge ausgebildet, das entspricht 12 Prozent aller Lehrlinge Österreichs.

Der Handelsverband fordert flächendeckende, leistbare Kinderbetreuung sowie weitere Entlastungen bei Lohnnebenkosten und Lohnkosten.

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